Schlachtfest im Pferdeparadies…

 

 

Alte Herren, 28.10.2016:

SV Buttstädt-

SV Jena- ZWÄTZEN 0:4 ( 0:1)

 

 

 

…obwohl der traditionelle Pferdemarkt bereits im Juli stattfand. Doch die Zwätzener Hengste zeigten an diesem Abend eine reife Leistung und siegten ( überraschend ) deutlich. Bereits vor dem Anstoß gingen wir in der örtlichen Schänke mit 1:0 in Führung, das Sommerspecial mit Cuba Libre zum Schnäppchenpreis sowie feine Birnenspezialitäten sollten an diesem Abend ein treuer Begleiter werden. Der Platz war bestens präpariert, so dass es 19:00 losgehen konnte. Im ersten Durchgang spielte sich vieles im Mittelfeld ab, deutlich wurde bereits nach wenigen Minuten, dass die Hausherren mit der defensiven Aufstellung der Gäste Probleme hatten, das änderte sich eigentlich über 90 min nicht. Libero Timo Barich mit lauten Ansprachen an seine Mitspieler, Uli Hantsch mit einem Sahnetag sowie zwei tief ausgerichtete 6-er (Gollnick, Tauch) ließen Buttstädt nicht zu ihrem gewohnten Kurzpassspiel kommen. Nach vorn ging es diesmal mit Hauruck, das sollte an einem solchen Abend aber auch mal erlaubt sein, zumal die langen „Teile“ mit Scheitler, Dietrich und Zaremba wieselflinke Abnehmer fanden. Einen Seitenwechsel aus dem Mittelfeld mit 40m- Pass Gollnicks  ersprintet sich der Laasaner  Jung und vollstreckt zur Führung- 0:1 Dinort. Bis dato kamen die Butten nur zu einer gefährlichen Aktion, doch diese wurde leichtfertig vertan. Tischendorf hätte sich auch ein Sudoko mit auf’s Feld nehmen können, um beschäftigt zu sein.

 

Halbzeit und durchschnaufen, und vor allen Dingen: weiter so ! Denn jetzt wird Buttstädt garantiert Druck machen ? Nein, machen sie nicht. Entweder hatten sie einen rabenschwarzen Tag oder keine Lust oder aber Zwätzens taktische Formation passte ihnen am heutigen Abend überhaupt nicht. So schwach hatte ich sie noch nie gesehen, ich überlegte mir bereits, mit welchen Schmähungen ich sie nach dem Spiel strafen würde. Aber noch ist nicht Schluss, Zwätzen will offensiv was tun. Bei einer Ecke von der linken Seite gibt Gollnick alles, er drückt unablässig die X- Taste und tatsächlich zwirbelt er den Ball direkt in das Buttstädter Gehäuse- 0:2.

 

Jetzt geht es Schlag auf Schlag, ein Musterangriff, bei dem Scheitler den Ball steil durchsteckt und Zaremba vorbildlich einläuft und aus 14m zum 0:3 einschiebt, bricht den Hausherren das Genick.

 

Und als nach einem weiteren Schuss der Buttsche Keeper nur abklatschen kann, ist HPZ zur Stelle und nagelt das Teil aus 12m in die kurze Ecke – 0:4 und eine Blamasch für die Blau/ Weißen bahnt sich an. Aber unsere Jungs sind gnädig und belassen es dabei. Tischendorf hat derweil seine Sudokos gelöst und auch noch 3 Patiencen gelegt, in der letzten Sekunde darf er noch mal ran und den Schuss aus dem Dreiangel kratzen.

 

Im Nachgang bei der freundlichen Bewirtung im Sportheim wurde der Sieg ausgiebig gefeiert, zu Recht, denn daran war im Vorfeld nicht unbedingt zu denken. Die Probleme der Gastgeber entpuppten sich da im Übrigen nicht als Eintagsfliege, die Ursachen liegen hier wohl tiefer. Hoffentlich gibt es die Begegnungen gegen die Pferdeflüsterer auch in den nächsten Jahren weiterhin. Auf jeden aber Fall ein Lebenszeichen der Rot/ Schwarzen, denn  nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück brachte das Spiel zum Saisonabschluss

( evtl. noch Apolda am 18.11.) die Erkenntnis, dass nicht immer die nominell beste Mannschaft auch den besten Fußball spielt. Danke an die Spieler und natürlich auch die Fans für einen erfolgreichen Abend.

 

 

 

Zwätzen: Tischendorf- Timo Barich- Vötgen- Hantsch- Tauch- Dinort- Gollnick- Broda- Scheitler- Dietrich- Zaremba

 

Außerdem: HPZ- Vasold

 

(19.09.16)

4:1 Sieg gegen die Titanen

So, Freitag gastierten nun erstmals die TITANEN an der Brückenstraße. Eine sympathische, faire Truppe, die sich sonst nur bei Fanklubturnieren und auf dem Kleinfeld herumtreibt.
Ich nahm neben MB Platz, lauschte seiner verbal-akrobatischen Kunst, gab gelegentlich meinen Senf (nicht mehr aus Bautzen) hinzu und verpasste so natürlich das erste Tor durch Nico! Gut gemacht MB! Zur Belohnung ging es dann kurz zu Achim ans Fenster.
Zurück an der Linie schoss ich einige Fotos und verpasste dadurch das Tor von Lutz. Na ja, das wird er wie üblich im Tiefflug, nahes des Aluminiums, erledigt haben.
Unsere Gäste kamen auch gelegentlich vor das Gehäuse von Ralle und für den „neutralen Betrachter“, welches es nicht gab, hätten sie sich für den läuferischen Aufwand ruhig belohnen dürfen. Die Umstellung auf das Großfeld war schon merklich und so war es dann wieder der SCHWARZ-ROTE-LUTZ der zum 3:0 traf. Jedenfalls laut Peter, denn ich konnte nur Kopfschüttelnd MB hinterherblicken, der mein Getränkt zwar bezahlte aber am Tresen einfach vergas!
Na Klasse, drei Tore und keins gesehen! Aber da war ja noch das Duell zweier EX-MAUSCHER! Tom D. kontra Ernie! Den Elfmeter drosch Tomitsch humorlos ins Netzt! 4:0 und ich habe es GESEHEN!!!
Zum Tor der Titanen kann ich natürlich auch wieder NICHTS schreiben, da ich mit beseitigen eines Scherbenhaufens beschäftigt war! Dank diesem Tor waren auch unsere Gäste nicht ganz unzufrieden und so ließen sie sich den Gerstensaft und die gereichte Wurst schmecken.
Uns-Uwe leitete die Partie gewohnt souverän, die von Frauen und Peter M. besetzte Auswechselbank ignorierte das Spiel ebenso wie ich, Tomi und Bernd kümmerten sich um den Rost und so war es am Ende wieder ein rundum gelungener Freitagabend!
Danke an ALLE Anwesenden!

Boll-Ski

Tore satt am Freitagabend…

 

Alte Herren, 09.09.2016 –

VfB Steudnitz-

SV Jena- ZWÄTZEN 3:6 (2:4)

 

 

 

…im Hinspiel diesen Jahres im Mai gab es ja ebenfalls schon Tore ohne Ende beim 9:3 Sieg, und in der Art ging es auch weiter. Zwätzen verjüngt, im ersten Durchgang stand mit Tasso Barich nur ein ü 50-er auf dem etwas hoppeligen Rasen neben der Saale in Steudnitz.

 

Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Gastgeber das Mittelfeld preis gaben, um auf Konter zu lauern, der Gast bestimmte die Szenerie. Regelmäßig wurden gute Angriffe bis vor das Gehäuse der Hausherren vorgetragen, die auch gute Chancen zur Folge hatten. So führten wir schnell mit 2:0 ( Dinort, Zaramba), die eiskalt 2 von 8 Hundertprozentern zu nutzen wussten. Eine bessere Ausbeute konnten die VfB-ler bejubeln, indem sie innerhalb kurzer Zeit ihre beiden Halbchancen vollstreckten. 2:2 und Zwätzen rieb sich die Augen.

 

Noch vor der Pause ist aber für uns Dietrich im richtigen Moment an der richtigen Stelle und bringt uns erneut in Führung (2:3). Und auch Zaremba will noch einmal, er macht alles falsch und trifft sehenswert aus 20m zum beruhigenden 2:4 ?

 

Schiri Sell ( ja, auch die Steudnitzer haben einen solchen in ihren Reihen) agierte souverän und pfiff pünktlich zur Halbzeit. Zwätzen wechselt fünfmal, so dass alle anwesenden Spieler auf ihre 45 min Einsatzzeit kamen.

 

Das Spiel wurde im übrigen nicht unbedingt besser, eine Zeit lang war es relativ unansehnlich.

 

Der schnelle Anschlusstreffer der Steudnitzer zum 3:4 brachte unsere Hintermannschaft im Nachgang gehörig in’s Schwitzen, denn die Hausherren hatten jetzt Oberwasser. Hantsch und Bretschneider sowie Tischendorf müssen hier ein paar mal alles geben, um den Ausgleich zu verhindern. Irgendwann sollten wir hier noch mal eine Schippe drauf legen. Das gelang gegen Ende der Spielzeit, die Treffer von Frießleben und  Scheitler waren sauber herausgespielt und brachten den Endstand.  Der große Durst nach dem Spiel wurde in Zilles Kneipe gestillt, danke für die Gastfreundschaft an ihn und den VfB und bis zum nächsten Mal.

 

 

 

Zwätzen: Tischendorf- Tasso Barich- Vötgen- Nentwich- Broda- Bretschneider- Kesckes- Dietrich- Dinort- Timo Barich – Zaremba

 

Später noch : H. Müller- Schwarz- Scheitler- Frießleben- Hantsch

 

Schiri: Sell

 

(19.08.2016)
 

(12.08.16 /18.00 Uhr)
SVJena Zwätzen – SV Jenapharm  3:3  ( 2:1)

 

Das erste Spiel nach der Sommerpause brachte gleich den Knüller gegen  die Pillendreher. Beide Mannschaften stark verjüngt. ( Sorry Meusel ). Nach kurzem abtasten nahm die Begegnung fahrt auf. Pharm mit 2 100 % Möglichkeiten, aber der Hüter Tischendorf, zeigte an diesem Abend eine große Performance und vereitelte diese. Der Gastgeber mit Chancen von Scheitler und Dinort. Wie aus heiterm Himmel die Führung durch Zaremba. Ecke Ti. Barich, JOJO steigt hoch und macht per Kopf sein erstes Tor bei den alten Herren – Glückwunsch -. Kurz danach kleine Regelkunde, nach Abstoß vom Boden gibt es kein Abseits. Tischendorf bedient Ti. Barich , der legt für Scheitler auf, dieser kann ihn aber nicht im Kasten unterbringen. Fast im Gegenzug der Ausgleich. Leib tritt an der Mittellinie an bedient Hermannstädter ,der wenig Mühe hat zu vollenden. Zwätzen jetzt besser sortiert. Brettschneider hat seine Abwehr gut im Griff. Gollnik und Kesckes haben läuferische Schwerstarbeit im Mittelfeld zu verrichten. Kurz vor der Pause gnadenloses Pressing der Schwarz Roten, Meyer unterläuft ein Fehlabspiel, Scheitler nutzt das eiskalt zum 2:1 aus. Durchatmen.

In Hälfte zwei ein Sturmlauf der Gäste. Immer wieder Leib, der Spiritus Rector, treibt das Spiel nach vorn. Chancen im Minutentakt, die aber teilweise kläglich vergeben werden. Kommt der Ball mal aufs Tor kann sich Tischendorf immer wieder auszeichnen. Nach einem Grundliniendurchbruch kann Thalmann den Ball nach innen bringen, Langguth vollendet zum hochverdienten Ausgleich. Wer dachte das war die Wende im Spiel, sah sich getäuscht. Nach einem langen Ball kann Ti. Barich das Leder kontollieren legt ab auf Dietrich, aus 16m haut er das Ding mit links an den Innenpfosten und ins Tor. Die Gäste gaben nicht auf, aber wurden jetzt im Spiel unkonzentrierter. Leider wurden die Konter der Zwätzener schlecht ausgespielt, um die Entscheidung zum 4:2 zu erzielen. Kurz vor Ultimo hält Dinort, Drothen am Trikot klarer Fall für Schiri Sell, 11m. Leib schnappt sich die Kugel und markiert das 3:3. Dabei bleibt es auch am Ende. Dieses Jahr kein Sieger nach dem 2:2 im Hinspiel. Am Rost zeigten Broda und Vasold wieder mal Höchstleistungen. So klang ein gutes Spiel am Freitagabend aus.

 

Tischendorf – Brettschneider,Nentwich , Göder (Dietrich), Vötgen – Kesckes, Dinort, Gollnik, Zaremba (Herr Peege)

– Scheitler, Ti. Barich

 

Mattern, Burghardt, Müller

 

Am Rost : Vasold, Broda

 

Am Fenster: Schramm, M. Barich

 

Schiri: Sell

 

TB

Freitag, 12.08.2016

SV Jena- Zwätzen - SV Jenapharm 3:3 (2:1)

 

Der folgende Spielbericht stammt zu 98% aus der Feder von Jens Thalmann vom SV Jenapharm, mit seiner Erlaubnis übernehme ich diesen Bericht auf unsere Seite. Vielen Dank dafür !

 

Alte Herren ... Rückrundenstart beim Ortsrivalen

 

 

Man kennt sich eigentlich in- und auswendig und es war das gefühlte hundertste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Trotzdem ist es immer wieder etwas Besonderes, in Zwätzen zu spielen. Die teilweise hohen Siege für Jenapharm in früheren Jahren gehören seit 2-3 Jahren der Vergangenheit an. Die Ergebnisse werden immer knapper. Im Vorjahr ein  knapper 1:0 Sieg und ein Unentschieden. In diesem Jahr gab es im Frühjahr ebenfalls ein Unentschieden. Die Zwätzener wären eigentlich mal mit einem Sieg dran. Jenapharm konnte fast in Bestbesetzung starten. Nur Schmidt – Kollhoff (verletzt) – Schwaiger und Hermi U. standen nicht zur Verfügung.

 

Schneider (Meusel) – Thalmann – Strauß – Meyer – Schneider H. – Leib – Kraft – Villwock – Scholz – Hermi K. – Langguth – zudem : Schliebs – Drothen – Eberhardt

 

Das Geläuf war wie immer sehr gut bespielbar. Jenapharm begann konzentriert und ließ den Ball gut laufen. Die Zwätzener, in der Anfangsphase mehr mit Abwehrarbeit beschäftigt, kamen nur gelegentlichen zu ersten Kontern. Chancenvorteile lagen eindeutig auf der Seite der Jenapharmer. Doch der erfolgreiche Abschluss ließ zu wünschen übrig bzw. man fand seinen Meister in Torhüter Tischendorf. Jenapharm machte weiter Druck und hätte inzwischen einen Führungstreffer verdient. Doch nicht Jenapharm sondern der SV Jena Zwätzen ging überraschend in Führung. Nach einem Eckball konnten die Zwätzener per Kopfball durch den sträflich ungedeckten Zaremba die Führung erzielen (1:0). Das Jenapharmer Spiel geriet etwas ins Stocken, doch man verdaute den Rückschlag schnell und übernahm wieder die Platzhoheit. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die linke Seite eingeleitet von Heiko Schneider, setzte sich Leib im Strafraum durch und bediente Hermi K., der wenig Mühe hatte den hochverdienten Ausgleich zu erzielen (1:1). Weitere Chancen folgten, jedoch ohne erfolgreichen Abschluss. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die kalte Dusche. Ohne Not und unbedrängt spielte Andy Meyer den Ball zum eigenen Torhüter zurück, übersah dabei jedoch Nico Scheitler, der diese Einladung dankend annahm und vor dem heraus eilenden Schneider an den Ball kam und ihn im leeren Tor unterbrachte (2:1).

Kurz darauf der Pausenpfiff. Fazit: gut gespielt – mehr Chancen – aber trotzdem im Rückstand.

Jenapharm war nun gezwungen, weiter das Spiel zu machen. Das hohe Tempo der ersten Hälfte war auf Dauer jedoch nicht durchzuhalten. Die Zwätzener verteidigten clever und gelegentlich auch mit kämpferischen aber fairen Körpereinsatz. Jenapharm geriet zwar nicht in Panik, wurde aber zunehmend etwas ratlos, auf welche Gelegenheiten man noch warten sollte. Unpräzise und ohne Glück wurden hochkarätige Chancen versiebt. So dauerte es eine ganze Weile, bis man dann doch den Ausgleich erzielen konnte. Thalmann konnte über die rechte Seite in den Strafraum eindringen und legte von der Grundlinie auf Hermi K. zurück, der den Ball Richtung Tor weiterleitete bevor ihn T. Langguth dann erfolgreich im gegnerischen Tor unterbrachte (2:2). Kurz durchatmen und dann weiter Druck machen. Doch die Zwätzener schlugen eiskalt zurück. Sie spielten sich bis an die linke Strafraumgrenze durch und kamen zum Torabschluss. Meusel konnte dem präzisen Schuss von Dietrich aus 18m ins rechte obere Eck nur machtlos nachschauen (3:2). Das Spiel war zum dritten Mal auf dem Kopf gestellt. Doch es waren noch einige Minuten zu spielen. Jenapharm rannte nun bedingungslos an, um die drohende Niederlage noch zu verhindern. Dann setzte sich Drothen im Strafraum durch und wäre in aussichtsreiche Position gekommen. Doch er kam nicht mehr zum Abschluss sondern wurde unsanft von den Beinen geholt (...na, wer war`s ? ). Da gab es keine zwei Meinungen – klarer 11m für Jenapharm. Da keiner so richtig wusste, wer laut alphabetischer Reihenfolge an der Reihe war, schnappte sich Leib den Ball und ließ Tischendorf keine Chance. 3:3 - wieder war der Ausgleich geschafft. So lief Jenapharm den größten Teil der Spielzeit einem Rückstand hinterher und konnte am Ende mit dem Unentschieden zufrieden sein. Hinspiel (Heimspiel) im Frühjahr endete 2:2 – Rückspiel (auswärts) 3:3 – damit greift die Auswärtstorregel. Jenapharm damit knapper sportlicher Gesamtsieger im Spieljahr 2016.

 

Zwätzen: Tischendorf- Bretschneider- Göder- Vötgen- Dinort- Nentwich- Kesckes- Gollnick- Scheitler- Zaremba- Timo Barich

später: Dietrich- Hr. Peege

 

Schri: Sell

Haupt- und Nebenrollen klar verteilt…

 

 

…bei der 41. Auflage des A. Linke Fußballturniers am 24. Juni 2016.

 

 

 

Dabei spielten wir leider nicht die Hauptrolle, diese war Jenapharm und natürlich dem Sieger aus Schmölln vorbehalten. Im Vorfeld kam die Absage aus Steudnitz, so dass 4 Mannschaften sich um den neuen Pokal stritten.

 

Das erstemal mit dabei waren die Mithausherren von der Weintraube, die sich in den ersten beiden Begegnungen wacker schlugen und nur in ihrem dritten Spiel gegen Jenapharm etwas unter die Räder kamen.

 

Bei hochsommerlichen 30°C und mehr war es für alle Teams schwer genug, trotzdem blitzte ab und an die Qualität eines gepflegten Altherrengeschiebes auf. Für uns ging es beim Auftaktspiel gegen den Dauersieger aus dem Labor recht gut los, eine erste Chance für Tischendorf ließ einiges erahnen, in der Folge verlagerte sich das Spiel aber immer weiter vor das Matterngehäuse. Dieser hatte mehr als genug zu tun, mit Klasseparaden hielt er uns in der Partie. Trotzdem gewann am Ende Jenapharm mit 1:0, ehrlich gesagt, konnten wir damit zufrieden sein, denn auch ein 4:0 oder 5:0 war möglich. Gleich im Anschluss kam es schon zum vorweggenommenen Finale, dabei stellte sich der SV Schmölln deutlich cleverer an als wir und gewann auch verdient mit 1:0 gegen die Pharmer.

 

Unsere zweite Begegnung endete mit einem 3:0 Sieg gegen die Weintraube, so dass vor dem allerletzten Spiel noch 3 Teams die Chance auf den Gesamtsieg besaßen. Doch die Ostthüringer aus der Mutzbratenregion ließen keinen Zweifel daran aufkommen, wer am heutigen Tag die Musik bestellt hat. Mit 3:0 wurden die Hausherren abgefettet und der Pokal geht verdientermaßen in die Sprottestadt. Hinterher ließen es die Kollegen auch noch richtig krachen und es war spät, als sie ihren Nachhauseweg antraten, so soll es ja auch sein.

 

Es war ein gelungenes Turnier, danke an alle Helfer ( im Brathaus und im Bierwagen und vor allem an die Schiris aus der 1. Männer), ein Wiedersehen mit allen beteiligten Mannschaften gibt es ohnehin nach der Sommerpause, in welche sich die alten Herren hiermit verabschieden.

 

Danke auch an die Fans sowie natürlich an die Spielerfrauen, welche in der abgelaufenen Hinrunde diesen Jahres immer mit dabei waren. Licht und zum Ende viel Schatten prägten diese Serie, bei der ich mich öfters mal fragte, ob auch alle verstanden haben, warum und vor allem wie wir Altherrenfußball betreiben ?

 

 

 

Endstand :

 

1. SV Schmölln -9 Punkte 7:0 Tore

 

2. SV Jenapharm -6 Punkte 8:1 Tore

 

3. ZWÄTZEN – 3 Punkte 3:4 Tore

 

4. Weintraube – 0 Punkte 0:13 Tore

 

 

 

Zwätzen: Mattern- Obst- Nentwich- Vötgen- Sell- Schmidt- Keczkes- Timo Barich- Scheitler- Dietrich- Broda- Vasold- Tischendorf- Hantsch- F. Müller- Dinort

 

Sächsische Gastfreundschaft vom Allerfeinsten...im Hotel SUMPFMÜHLE in Hetzdorf. Ein Name, den wir uns merken sollten.

SV Wacker Mohorn- SV Jena Zwätzen 4:3 (0:1)


Der diesjährige Saisonabschluss führte uns in das Osterzgebirge. Wie gewohnt, steuerte Vasolds Nr. 1 den Bus mit erwartungsvollen Gesichtern der Unentwegten in die Heimat von Ingrid O. Mittags angekommen, wurde noch schnell etwas schnabuliert, danach ging es auf die hiesige Sportanlage im Grund nach Mohorn. Ziel war es, dem Vertreter der örtlichen Kreisliga alte Herren, dem SV Wacker , zu zeigen, wo Barthel den Most holt, allerdings stellte sich beim Durchzählen des vorhandenen Spielermaterials heraus, dass gerade mal 14 Barthels verfügbar waren, dabei bereits R. Schramm eingerechnet, der sein letztes Spiel gemacht hatte, als es noch kein passives Abseits gab. Trotzdem schnürte er die Töppen, danke dafür ! Bei schwülwarmen 26 °C ging es 15:30 Uhr los. Die Hausherren hatten im Mittelfeld zwei spielstarke Kicker dabei, die für die Offensivaktionen zuständig waren, das klappte ein paar mal richtig gut. Nentwich zweimal im letzten Moment, Tasso Barich fünfmal mit Kopf oder Rücken sowie der wiederauferstandene Obst im Kasten hielten bis zum Halbzeitpfiff hinten die Null für uns. Und nach vorn ? Was soll man hier groß erzählen, wenn wir bis zum Halbzeitpfif 5 Stück gemacht hätten, dann wären von Gastgeberseite garantiert keine Beschwerden gekommen, doch sowohl Dinort mit drei Riesen als auch Scheitler, Timo Barich und Vötgen scheiterten am herausragenden Keeper der Hausherren. So stand lediglich Scheitlers Treffer von halbrechts auf unserer Habenseite. Halbzeit, ich war jetzt schon kaputt, was für eine Scheißhitze. Ein Blick in die Gesichter der Spielerfrauen ließ auch nichts Gutes erahnen, was hatten die jetzt schon wieder...dazu später mehr. Weiter auf der Wiese, die Moorhühner hatten ihren Top-Akteuren eine Pause verordnet, so dass im Mittelfeld nur noch Zwätzen bestimmte. Riesenmöglichkeiten ohne Ende, zweimal Vötgen, Brandt, Scheitler, etc. Nichts ! Noch 15 Minuten, ich muss raus, Dinort wieder rein, 20 Sekunden später schiebt er zum 0:2 ein. Jetzt will der Schiri mittun und verhängt einen (mit Verlaub) zweifelhaften 11m.1:2 und wieder Spannung ? Nein, im direkten Gegenzug macht Brandt das 1:3 und sorgt für die (vermeintliche) Vorentscheidung. In dieser Situation verletzt sich leider Nentwich und muss raus, das war der Anfang vom Ende. Denn sein direkter Gegenspieler wittert nun Morgenluft und läuft zu Hochform auf, ihm kann bei seinen Dribblings im Mittelfeld keiner mehr folgen. So bereitet er das 2:3 vor und erzielt mit dem 3:3 seinen zweiten Treffer am heutigen Tag. Dazwischen liegen jedoch wieder Topchancen für uns, Dinort  trifft den Innenpfosten, von dort prallt der Ball an den anderen Pfosten und wieder heraus, jetzt kann M. Barich zum 2:4 einschießen,... um Gottes Willen, den muss er machen, nein macht er  nicht. Aber Scheitler, ja, der sorgt nun für die Entscheidung. Sein Schuss aus 12 m geht gleich in die lange Ecke und das war's dann, oder ? Nein- heute nicht, der Torhüter der Wackeristen bekommt tatsächlich noch die Fingerspitzen an den Ball- unglaublich ! Mit dem Schlusspfiff kassieren wir nach einer Ecke noch den K.O. 4:3 und Ende. Zusammenfassend muss man sagen, dass wir uns nicht gerade clever angestellt haben nach einer 3:1 Führung kurz vor Schluss. Auf der anderen Seite hatten die Hausherren mit 6 Wechslern aber auch mehr zuzusetzen. Unser Durchschnittsalter lag bei geschmeidigen 49,2 Jahren. Was soll's, Schwamm drunter !

Zwätzen: Obst (Mattern)- Tasso Barich- Grünewald- Vötgen- Broda- Nentwich- Timo Barich- Scheitler- Vasold (Brandt)- M. Barich- Dinort.

Nach dem Duschen ergründete ich die erzürnte Laune der Spielerfrauen. Es gab nämlich keinen Kaffee (na ja). Auch keinen Kuchen (na ja). Auch keinen Sekt ( Skandal, Alarm !). Dass die hiesigen Bratwürste nicht wie in Thüringen aussehen, ist nicht weiter schlimm und für mich verständlich. Aber um ein gemütliches Beisammensein beider beteiligter Mannschaften zu organisieren, bedarf es zumindest eines Planes und vor allen Dingen auch der Spieler die sich darum kümmern. Von denen war auf Gastgeberseite nur noch eine Handvoll da, nicht gerade prickelnd. Ich will hier auch nicht meckern, das mache ich ohnehin nicht, aber der Begriff organisiert und gut vorbereitet sieht anders aus. Kurzentschlossen griff der listige Obst in die Trickkiste und rief in unserem Hotel an. Von da kam grünes Licht und so ging es mit dem Bus wieder  nach Hetzdorf in die Sumpfmühle. Im Freiluftbereich war für 38 Personen eingedeckt, zwei Köche und zwei weitere Bedienungen wurden aus dem Feierabend zurück gerufen und damit startete eine der besten Feiern der alten Herren in den letzten Jahren. Das Essen : großartig, die Getränkauswahl: excellent, die Stimmung: anfangs grandios, später Weltklasse ! Beispiele gefällig ? Bei kühleren Temperaturen ab 21:00 Uhr wurden an die Frauen (incl. H.E.) wärmende Decken verteilt. Unsere Kellnerinnen behielten ihre gute Laune und freundliche Art vom Beginn an bis zum späten (oder besser frühen) Ende. Und die Zwätzener Showtanzgruppe um Chefin Kerstin zeigte einige Kostproben aus ihrem Programm 2016-17. Kurz gesagt, alle kamen auf ihre Kosten, und es hatte niemand (und das ist selten)  irgendwas zu meckern. Deshalb hier bereits ein ganz herzliches Dankeschön an die ganze Belegschaft des Hotels Sumpfmühle in Hetzdorf und natürlich an Dieter Obst, der für die Organisation verantwortlich zeichnete und damit bewies, dass man auch im gehobenen Alter noch wertvoll für die Gesellschaft sein kann. Nach kurzem aber tiefem Schlaf trafen sich alle zum Frühstück ( Bernd hatte das Bier gut durchgekühlt) wieder, so dass die Abfahrt pünktlich starten konnte. Bei launigen Gesprächen im Bus sowie der Märchenstunde von Professor Flimmerich-Scheitler endete eine der besten Ausfahrten aller Zeiten am Sonntag mittag. Danke an die Organisatoren im Namen aller Beteiligten. m.b.

Wenn schon denn schon ...
3:6 Klatsche

 

 

Freitag, 10.06.2016 – 18:00 Uhr :

SV Jena-Zwätzen- Stadtroda 3:6 (1:1)

 

Vorne weg schon mal: Unsere Gäste gewannen das Spiel hochverdient und waren die bisher stärkste Truppe 2016.
Wir hingegen konnte an die gezeigten Leistungen der vergangenen Partien nur selten anknüpfen.
In den ersten 10 min spielten wir gefällig und die Grün-Weißen beäugten das Ganze, aus so einer Art „Lauerstellung“ heraus. Nach einem Pass, Richtung eigenem Hüter, durften sie feststellen, dass da noch ein Zwätzener im Weg stand. Nico verwandelte die Vorlage und wir führten 1:0.
Fast im Gegenzug ein ähnlicher Lapsus in unseren Reihen, doch die Gäste zeigten sich gnädig und vergaben diese Möglichkeit. Allerdings war dies ihr Startsignal und fortan waren sie spielbestimmend.
Wir verlagerten das Spiel auf unsere rechte Seite, in der Hoffnung dass Michi oder Kanne einen der langen Bälle verwerten würden. Es ergaben sich auch einige Möglichkeiten. Allerdings flogen nun unsere Bälle reihenweise in die Höhe und Tiefe. Fußball geht anders und den zeigten die Rodschen.
Auch wenn sie uns bei Zeiten attackierten hätten wir mit mehr Mut versuchen müssen zu spielen. Aber es gibt eben solche Tage und so trainierten wir langer nach Zeit mal wieder die Halsmuskulatur.
Und natürlich nutzen dann die Gäste ihre Chancen und zur Halbzeit stand es 1:2. Im Grunde noch ALLES drin aber dafür hätte sich dann doch einiges ändern müssen. Aus so einem „Trott“ kommt man aber manchmal nicht raus oder sogar ins Stolpern. Wir glichen aus und dann brach es über uns herein!
Die Gäste übernahmen jetzt komplett die Regie und schraubten das Ergebnis auf 6:2 in die Höhe. Ralle verhinderte mit einigen Glanztaten eine noch höhere Niederlage.
Unser drittes Tor war nicht mehr als eine Ergebniskorrektur.
Die erste Niederlage 2016 tat in ihrer Deutlichkeit weh, gehört aber zum Fußball dazu und wird auch nicht die letzte gewesen sein!

In den vergangenen 11 Spielen fielen 81 Tore (einschließlich EF und Weintraube). Das mach einen Schnitt von 7,36. Also die Zuschauer kommen bei uns immer auf ihre Kosten.

Drei Unentschieden (EF, Weimar, Jenapharm), eine Niederlage (SRO) und 7 Siege stehen auf dem Zettel und das kann sich doch wirklich sehen lassen! 

 

Bis an die Grenzen des Machbaren…

 

…wurde die Anzeigetafel strapaziert.

 

Freitag, 20.05.2016 – 18:00 Uhr :

SV Jena-Zwätzen- VfB Steudnitz 9:3 (4:1)

 

 

 

Pünktlicher Beginn bei optimalen Bedingungen. Schiri Scheitler fand die richtigen Worte vorher zur Einstimmung der  Mannschaft und dann als Ansprache an beide Teams. Die Steudnitzer hatten diesmal eine Toptruppe dabei, so stark waren sie schon lange nicht mehr. Das klare Ergebnis soll nicht darüber hinweg täuschen, dass sowohl Mattern als auch Obst uns mit ihren Paraden mehrfach vor weiteren Gegentreffern bewahrten.

 

Auf der Gegenseite haben wir eine mittlerweile beängstigende Quote zwischen Chancen und Treffern. Selbst keine Chancen werden verwertet. So beim 2:0 Preßschlag Brandts 20m vor dem Tor. Es war eine von 4 Buden durch den Mittelstürmer der Hausherren.

 

In der ersten Hälfte traf für uns auch noch Hantsch zum 3:0, sowie Motte vom VfB in das (aus seiner Sicht) falsche Tor. Dazwischen lagen aber auch ansehnliche Angriffszüge für die Gäste, die aber nur einmal jubeln konnten, als sie zum 3:1 Anschlusstreffer erfolgreich waren.

 

Nach dem Seitenwechsel geht es munter hin und her.

 

Chancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten. Die Hausherren sind aber einfach effektiver bei der Verwertung. So treffen die Zwätzener Dietrich, Timo Barich, „Laser-Kirchner“ und natürlich der ewige Brandt für ihre Farben. Das Tor des Tages erzielt aber der Gästestürmer mit der Nummer 9, der das Spielgerät aus 20m diagonal in das rechte Dreiangel nagelt. Klasse !

 

Nach dem Schlusspfiff ist vor der Auswertung: am heutigen Abend besiegte der Hunger den Durst, so dass die Bratverantwortlichen um den wieder anwesenden „General“ des Nachts noch einmal beim örtlichen Metzger des Vertrauens nachordern mussten.

 

Fachliche Gespräche über die Bewässerungsfähigkeit eines Platzes mit „zollig Rohr“ zwischen den Vereinsvertretern fanden ebenso ihren Platz wie der gut temperierte Willi aus Achims Kneipe in den Leibern der Birnenfetischisten.

 

 

 

Zwätzen: Mattern- Tauch- Hantsch- Nentwich- Bretschneider- Gollnick – Timo Barich- Dietrich- Dinort- M. Barich- Brandt

 

Später: Obst- Göder- Vötgen- Kirchner

 

Kamera: Broda

 

Rost: Generalissimus

 

Wie immer torreich…

 

…wenn es gegen das Möbelkombinat geht.

 Freitag, 13.05.2016 – 18:30 Uhr

 

SV Jena-ZWÄTZEN-

Eintracht Eisenberg 6:3 (2:1)

 

 

 

Es war zwar ein Freitag, der dreizehnte, aber es wurde keiner. Jedenfalls nicht für uns.

 

Der Anpfiff durch Schiri Gotsch erfolgte pünktlich. Die Schwarzen, die heute aber weiß waren, außer unterrum, da blieben sie schwarz (?), übernahmen von Beginn an das Kommando. Der hohe läuferische Aufwand wurde durch unsere Jungs über die gesamte Spielzeit durchgehalten, auch ein Grund für die derzeitigen guten Ergebnisse in unseren Spielen.

 

In der 16.min gehen wir durch den indirekten Freistoß aus 10m in Führung. Vötgen nagelt die Ablage unter die Latte. Die Antwort der Gäste erfolgt in der 25. Min durch Stäps, der sein Solo aus 8m abschließen kann.

Die erneute Führung erzielt Scheitler noch vor der Pausenandacht 2:1 (38.min). Nicht alles gelang uns im ersten Durchgang, Eisenberg spielte einen gefälligen Ball, doch hatten sie es schwer, bis zum Matterngehäuse vorzudringen.

 

Halbzeit- der Schiri muss kurzfristig seine Kehle befeuchten, warum eigentlich ? außer den Anstößen nach den Treffern hast du eh nichts gepfiffen ? Da kann die Kehle noch nicht trocken sein. Meine Kritik prallte aber an ihm ab. Er bestand darauf, das köstliche Nass zu tilgen, ja , er insistierte regelrecht.

 

 2. Durchgang.

10 min lang passierte nichts, dann preschte der Trainingsversager des vergangenen Mittwochs mit Ball auf die Eintrachtbude zu , niemand konnte (oder wollte) ihn aufhalten. Ab das Teil in die lange Ecke, ein sehenswerter Alleingang. 3:1 Tischendorf (55.min).

 

Eine weitere Viertelstunde später fällt die Entscheidung. Erneut sieht Scheitler gut aus (später sah er nur noch aus) und überwindet den Keeper zum 4:1. (65.min)

Jetzt geht es Schlag auf Schlag, wie immer bei den Duellen der letzten Jahre, Tore am Fließband. Erfolgreich für Zwätzen ist jetzt die andere Mittwochspappnase. Er kann auch flach, jawohl ja! 5:1 Dietrich (68.min).

Eine viertel Stunde vor Schluss schlagen die Hausherren ein letztes mal zu. Der beste Angriff der Begegnung, über die linke Seite angezogen und dann sauber bis auf halbrechts durchgespielt erreicht Hantsch, der mit der linken Klebe aus 16 m vollstreckt 6:1 (75.min).

 

Die Gäste wollen aber auch noch einmal und Weber nutzt die Unordnung in der Zwätzenabwehr zum 6:2 aus ( 81.min). Und weiterhin haben sie nicht genug, noch mehr wollen sie am heutigen Abend. Nun rufen unserem Unparteiischen zu, er möge einen 11m pfeifen. Dieses tut der Mann im grünen Kostüm prompt in der 85.min. Später erhielt er dafür 30 Silberlinge.

 So setzt erneut Weber den Schlusspunkt der Begegnung mit dem 6:3.

 

Für die 30 Silberlinge hatte der ehemalige Schiri mittlerweile Bratgut erworben und sich als Grillknecht verdungen.  Gegen ein hohes Entgelt verkaufte er den hungrigen Mäulern oben besagtes Bratgut als Thüringer Spezialität und labte sich an deren Schmerzengeschrei ob des wuchernden Tributes .

 

Die endgültige Auswertung der sportlichen Aktivitäten zog sich

( keine Wunder bei 9 Toren) arg in die Länge und endete irgendwann.  Da war aber nicht mehr Freitag, der dreizehnte.

 

Zwätzen: Mattern- Kesckes- Vötgen- Tauch- Nentwich- Timo Barich- Gollnick- Hantsch- Dietrich- Frießleben- Scheitler

Später noch: Tischendorf

Fans: Frauen und Lorbi

Alleswissende am Fenster: sieben

Rost: Schiri

 

(29.04.16 / 18.30 Uhr)
SV Jena-Zwätzen -Chemie Kahla 5:1 (4:1)

So, scheinbar geben sich die „Chemiker“ in Zwätzen die Türklinke in die Hand.
Nachdem die Jenapharmer zu Gast waren (2:2) stellten sich „erstmals“ die Kicker der AH aus Kahla in Zwätzen vor. Und ja, auch hier traf man(n) natürlich ALTE Bekannte. Und da die Truppe mit der Bahn anreiste, das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte und dann auch noch „Tanz in den Mai“ geplant war, stand fest … aber dazu etwas später mehr!

Unsere grundsolide Vorbereitung begann natürlich mit dem Packen des Sportbeutels (siehe Bild). Ein Sportfreund nahm den Neukauf seines Autos zum Anlass und bedachte auch die holden Weiblichkeiten unserer Fangemeinde mit entsprechenden Getränken.

 

(Tasche: Nico / Foto: Mario)
(Tasche: Nico / Foto: Mario)

Ca. 10 min später als geplant ging es dann los und Kahla übernahm das Zepter. Wir waren in einer Art Selbstfindungsphase und die Chemiker führten plötzlich mit 1:0. Das Tor allerdings war schon wirklich kurios. Trotzt ausbleibenden Abseitspfiff, blieben beide Teams stehen und stellten kurz das Spiel ein. Die an der Seitenlinie verweilenden Zuschauer erstarrten regelrecht, Stelli (kahlscher Angreifer) wies alle Anwesenden darauf hin, dass Kanne das Abseits aufgehoben hat, drehte sich und schob den Ball am völlig überraschten Peter vorbei ins Tor.
Das war ein sogenannter „Weckruf“ und zwar genau zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt begannen auch die Schwarz-Roten sich am Spielgeschehen zu beteiligen.
Ein schöner Angriff über die rechte Seite konnte leider von unserem Geburtstagskind Sven nicht vollendet werden. Auch eine zweite klare Chance ließ er liegen.
Also musste Nico eingreifen und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Jedenfalls einigte man sich an der Seitenlinie darauf und als höriges Mitglied der Gemeinschaft stimmte auch NS zu.
Und dann war es doch noch Sven, der zum 4:1 Halbzeitstand traf.

Die Fangemeinde wurde zwischenzeitlich abgelenkt, da unsere Junioren den Mai-Baum stemmten. Ein lustiges Schauspiel! Die unsagbar vielen klugen Ratschläge der „Kiebitze“ führten dann doch zum Ziel und der mächtige Baum steht, natürlich auf halb acht! Ein Dank geht an die „Rasselbande“, denn dadurch konnten wir eine intensive Halbzeitaufbereitung vornehmen und die verantwortlichen Führungsmitglieder drehten an den entsprechenden Stellschrauben.
Etwas mehr Feingefühl schienen allerdings unsere Gäste zu haben, denn in der zweiten Hälfte erspielten sie sich eine ganze Reihe bester Chancen, welche fast ALLE von Peter entschärft wurden. Unsere „Locke“ konnte mit einer tadellosen Leistung überzeugen!
Unsere gelegentlichen Konter spielten wir leider nicht sauber zu Ende. Ein berechtigter Handelfmeter brachte und dann das 5:1. Torschütze Tommitsch!
Das war dann auch der Endstand dieser absolut fairen Partie, in der es beide Teams unserem Uwe wirklich einfach machten zu pfeifen.

Mit den Kahlschen stellte sich nicht nur eine faire Truppe in Zwätzen vor, sondern endlich auch mal eine TRINK-UND-SPRUCH feste Kapelle. Also auch neben dem Platz ein gleichwertiger „Gegner“. Diese dritte Halbzeit machte Laune und schreit nach einer Wiederholung. Ich jedenfalls freu mich drauf.

 

22.04.16- 18:30 Uhr

 

ZWÄTZEN- SV Jenapharm 2:2 (1:2)

 

Eine sehr objektive Berichterstattung erfolgte auf der Jenapharmseite von Jens Thalmann. Da ich das auch nicht besser schreiben könnte, übernehme ich Teile davon für den Spielbericht auf unserer Page. Danke an J.T.

 

Die Zwätzener hatten im Vorfeld angeboten, die Partie in Zwätzen auf Rasen auszutragen. Nach einigen gespielten Minuten und den ersten Aktionen wurde deutlich, dass dies hier heute eine Begegnung auf Augenhöhe werden würde. Jenapharm versuchte mit spielerischen Mitteln den Gegner unter Druck zu setzten. Doch der attackierte früh und zwang Jenapharm zu langen Bällen, denen allzu oft die Präzision fehlte. Zaghaft herausgespielte Halbchancen auf beiden Seiten. Thalmann versuchte hin und wieder über die rechte Außenseite zur Grundlinie durchzudringen, doch waren die Eingaben nicht präzise genug. Das etwas verjüngte Team der Zwätzener setzte die Abwehr um A. Strauß immer mehr unter Druck. Entlastung gab es nur wenig. Dann wurde Scheitler durch präzisen Pass in die Schnittstelle der Jenapharmer Abwehrkette in eine aussichtsreiche Position frei gespielt. Seine Direktabnahme landete im linken unteren Toreck und war für Schneider nicht zu halten (1:0). Etwas überraschend aber nicht unverdient gingen die Zwätzener in Führung. Jenapharm verstärkte nun die Angriffsbemühung und bekam zunehmend Oberwasser. Die größte Torchance im gesamten Spiel hatte Kollhoff, der freistehend die Kugel im fast leeren Tor leider nicht unterbringen konnte. Doch Jenapharm war nun am Drücker. Uwe Hermannstädter konnte über die rechte Seite in des Gegners Strafraum eindringen und nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den zugesprochenen Elfmeter konnte Marcus Leib souverän verwandeln (1:1). Somit wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Und es kam noch besser. Kurz vor der Halbzeit bekam Jenapharm einen Eckball zugesprochen. Leib stand zur Ausführung bereit. Der erste Versuch wurde jedoch zurück gepfiffen, da vom Schiri noch nicht freigegeben. Somit gab es eine Wiederholung. Und Leib hatte eine geniale Idee, mit der er Mitspieler und Gegner und vor allem Torhüter Tischendorf überraschte. Mit hoher Präzision verwandelte er den Eckball direkt. (1:2). Die Partie war gedreht. Kurz darauf der Halbzeitpfiff. Und das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.

 

Mit Halbzeit zwei schickten die Zwätzener ein paar frische Leute aufs Feld. Die Zielstellung war klar. Jenapharm sollte weiter unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen werden. In der Jenapharmer Aufstellung gab es wechselbedingt auch immer wieder Umstellungen. Das Geschehen spielte sich nun weitestgehend zwischen den Strafräumen ab. Im Vergleich zur Vorwoche konnte Jenapharm zwar deutlich besser agieren, doch gab es auch immer wieder einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Das schnelle Umkehrspiel der Zwätzener brachte die Jenapharmer Abwehr immer wieder in Bedrängnis. Doch es gab auch sehr gute Möglichkeiten für Jenapharm oftmals eingeleitet von M. Leib, um eine Vorentscheidung zu erzwingen. Doch entweder scheiterte man am zu unkonzentrierten eigenen Abschluss oder aber der sehr gute Zwätzener Torhüter reagierte großartig und hielt damit die Zwätzener weiter in der Partie. Kleine Anekdote am Rande: Hermi K. verspringt etwas der Ball bei der Ballannahme … beim Versuch den Fehler auszubügeln, holt er Barich etwas unsanft von den Beinen. Sein Bruder Uwe fordert ihn deutlich auf, sich zu entschuldigen und die Hand zu geben. Sehr ordentlich! Die Spielzeit neigte sich allmählich dem Ende und es schien, als könne man die knappe Führung über die Zeit bringen. Doch schätzungsweise 5 Minuten vor Spielende konnten sich die Zwätzener nochmal gefährlich dem Jenapharmer Strafraum nähern. Eine flache Eingabe von der linken Angriffsseite in den Rücken der Jenapharmer Abwehr erreicht den aufgerückten Brandt, der aus Nahdistanz unhaltbar für Meusel zum 2:2 Endstand einnetzen konnte. Kurz darauf pfeift der gute Schiedsrichter Sell ein letztes Mal. Am Ende ein gerechtes Remis.

Der von Golle entworfene und von Reporter H. Hirsch bediente neue Liveticker zeigte auch den Gästen in der Wirtschaft oder auf dem Handy  zuverlässig den aktuellen Spielstand sowie die Höhepunkte der Partie an. Und das nicht nur am Freitag bei den Alten, sondern auch am Samstag beim Gastspiel der Ersten in Greiz. Weltklasse (jedenfalls für diejenigen, deren Smartphone nicht älter ist als 8 Jahre ).

 

Zwätzen: Tischendorf- Bretschneider- Vötgen- Tauch- Dinort- Timo Barich- Nentwich- Broda- Dietrich- Frießleben- Scheitler

später noch: Hantsch- F. Müller- Brandt- Göder

Freitag, 01.04.2016 – 18:30 Uhr alte Herren

 

SV Empor Weimar – ZWÄTZEN 3:3 (1:1)

 

Klassisches Unentschieden…

 

…in der Klassikerstadt. Zum zweitenmal trafen wir auf die Emporkicker. Gab es vor 2 Jahren noch eine knappe 1:2 Niederlage, so konnten wir diesmal einen Punkt mitnehmen auf die Heimreise nach Jena. Sage & schreibe 11 Aktive standen zur Disposition, um den Zauberlehrlingen kräftig einzuheizen. Die Gastgeber spielten einen gepflegten Ball, waren technisch sehr beschlagen und äußerst höflich. Einige siezten sich sogar untereinander.

 

Die erste Hälfte sah ein verteiltes Spiel zweier gleichwertiger Teams, Chancen auf beiden Seiten führten zu je einem Tor, wobei man den 11m für Empor nicht wirklich pfeifen darf.

Deren 1:0 Führung egalisierte Frießleben mit Kopfball nach Ecke, so dass mit dem 1:1 die Seiten gewechselt wurden. Die stattliche Anzahl Fans für Zwätzen war dementsprechend nicht unzufrieden.

 

Nach dem Seitenwechsel auf der Kunstwiese gingen zunächst wieder die Nachfahren der Herren Goethe und Schiller in Führung. Dass es für uns kein Osterspaziergang werden würde, war aber schon vorher klar. Der junge Werther auf Zwätzens Bank wurde ab und zu lauter und ballte auch das ein oder andere mal die Faust in seiner Tasche.

Das half, denn mit einem Angriffszug vom Allerfeinsten schlugen die Zwätzener Räuber zurück.

Der vorbildlich aufgelegte Ball gelangte zu Gollnick, der mit einem Kunstschuss aus 16m in den Winkel traf wie seinerzeit Wilhelm Tell den berühmten Apfel. Also 2:2.

Jetzt hatten unsere Männer Ob(st)erwasser, mutig warf man den Emporaten den Handschuh der Fehde hin (leider hat ihn keiner aufgehoben, er liegt wohl immer noch da).

 

Diese wiederum spielten das Lied von der Glocke, um den finalen Countdown zu beginnen.

Nur einmal noch tauchten sie vor dem Tischendorf- Gehäuse auf, und tatsächlich reichte ihnen dieser Angriff, um erneut mit dem 3:2 die Führung zu erzielen. Das alles zwei Minuten vor Ultimo.

Nur ein Angriff blieb unseren wackeren Helden, um im Kampf gegen den Drachen vielleicht doch noch einen Treffer zu landen. Also alles nach vorn. Krawalle und Hiebe oder gar nichts !

Oder erleben wir erneut eine unverdiente Niederlage ? Wird es der Tragödie zweiter Teil ?

Nein, mit dem Schlusspfiff schlägt Wallensteins Armee zurück. Timo Barich sichert uns den einen Hirsch zur Punkteteilung. 3:3 und Feierabend.

 

Nach der Partie stellte sich nur noch ein Problem, die Entleerung des Kastens „Apoldaer“. Das wurde selbst mit 15 Beteiligten ein wahrer Kraftakt.

So zogen die Feinschmecker und Angeber es vor, in der Kneipe vom Feinsten den Absacker des Abends in heimischen Gefilden zu konsumieren. Ein weiser Entschluss.

 

Zwätzen: Tischendorf- Bretschneider- Don Carlos- Tauch- Vötgen- Dinort- Timo Barich- Demetrius- Broda- Gollnick- Dietrich- Frießleben- Scheitler

Fans: 2x Mattern, 2x Schramm, Maria Stuart, M.&T. Barich, Meyer, Erlkönig, Obst, Gotsch

26.02.2016 -19:00 Uhr

 

SpVgg Eintracht Erfurt- ZWÄTZEN 3:3 (0:0)

 

 

 

Neuen Ground eingetütet…

 

 

 

…denn die schmucke Sportanlage unserer Gastgeber war auch für mich Neuland. Angereist mit dem Bus von Neurentner Manfred staunten wir nicht schlecht über das doppelte Kunstrasengeläuf in der Johannisvorstadt EF’s.

 

Freilich fehlt einem Containergebäude aus den 90-ern irgendwie das richtige Flair, dieses machten aber die gastfreundlichen Kneiper durch ihre nette Art mehr als nur wett, so soll es sein.

 

Pünktlicher Anpfiff um 19:00 Uhr für die 12 Aktiven, ein paar mehr hätten wir gut gebrauchen können auf dem Riesenplatz.

 

Ich hatte die Befürchtung, dass uns die Einheimischen ( aktiv im Ligabetrieb) eine Lehrvorführung auf KuRa geben, aber diese Angst war unbegründet. Im Gegenteil, schnell hatten wir unser System (relativ defensiv) gefunden und in diesem spielten wir aus einer sehr soliden Abwehr zügig nach vorn. Scheitler, der einen guten Tag erwischt hatte, legte in der ersten Hälfte mehrfach perfekt für seine Nebenleute auf, auch Dinort auf der anderen Seite machte viel Betrieb über außen- jedoch wurden 3-4 beste Chancen vergeben. Auch der Eintracht- Keeper war hellwach und hielt stark.

 

Deshalb ging es torlos zum Aufwärmen in die Schänke. Und dieses Aufwärmen tat wirklich Not, denn es war scheißkalt an der Seitenlinie. Deshalb verbrachte ich zusammen mit G. einige Minuten länger am Tresen, ich genehmigte mir ein Glas warmes Wasser sowie einen Haribo zur Stärkung. Zurück am Spielfeldrand der erste Schock- Tor verpasst. Schuld daran der Sportkamerad Brandt, der auch dann gern einschießt, wenn niemand zusieht- Danke dafür !

 

Kurz darauf ein 100%-er für den Exilanten, jedoch wollte er wohl seinen alten Kumpels keinen einschenken. Trotzdem steht es nach 75 min 0:3, denn Scheitler und erneut Brandt erhöhen für uns, so dass einem für die Eintracht schon Angst und Bange werden konnte. Aber auch für solche Extremsituationen findet der gemeine Zwätzener Lösungen. So zum Beispiel unser Keeper namens TAFKAR

 

( the Artist former known as Ralle). Bis 10 min vor Schluss ohne Fehl und Tadel saß ihm offensichtlich der Schalk im Nacken ( ich stelle mir das gerade bildlich vor und frage mich dabei , wie sieht so ein Schalk eigentlich aus ? ( ist das evtl eine Art Plüschtier, so wie Bernd das Brot oder eher eine Eulenspiegelkappe ? oder was auch immer ?))… zurück zum Spiel, der Schalk jedenfalls übte sich ob seiner Beschäftigungslosigkeit im bisherigen Verlauf in einem Dribbling weit außerhalb seines Dienstraumes, bei den ersten beiden Gegenspielern auch erfolgreich, der dritte Mann hingegen war einer zuviel und schob in das verwaiste Tor ein- 1:3.

 

Kurz darauf bekommt er auch noch eine weitere Gurke, diese gilt aber als entschuldigt, denn das kann immer mal passieren. Und mit dem Schlusspfiff kassieren wir auch noch den Ausgleich nach einer Ecke.

 

Das Spiel endet somit 3:3.

 

Hernach trafen sich alle noch beim freundlichen Kneiper. Dort gab es Bockworscht, Bier und Obstler, also alles, was am Freitag Abend nötig ist. Die unspektakuläre Rückfahrt verging wie im Flug. Einigkeit bestand aber darin, diese Begegnung nicht als Einmaligkeit abzutun, sondern durchaus zu wiederholen.

 

 

 

Zwätzen: Tischendorf- Bretschneider- Hantsch- Frießleben- Tauch- Timo Barich- Vasold (Broda)- Dinort- Gollnick- Brandt- Scheitler

 

Inaktiv: Burghardt- Gotsch- M. Barich

(by Marco)