(14.12.15)

Nikolausturnier Buttstädt


6 tapfere Recken trafen sich in Zwätzen bzw. in Buttstädt um beim dortigen Nikolausturnier die Schwarz-Roten Farben in Würde zu vertreten.
Barni fungierte als „Busfahrer“ und wir kamen ohne weitere Vorkommnisse in Buttscht an.
Natürlich wurde bemängelt, dass etwas Entscheidendes im Kofferraum fehlte! Na ja, das kann aber darf nicht passieren. Barni allerdings konnte diesen Lapsus dank  seiner „unendlichen“ Geduld mit den sitz- und trinkfesten Mitspielern mehr als gut machen und wurde daher zum Spieler des „Jahrzehnts“ gewählt. Um welches Jahrzehnt es sich jedoch dabei handeln sollte, das muss dann wohl doch beim Training geklärt werden.

Der Turniermodus wurde jedenfalls kurzfristig geändert, wir zogen als Mannschaft das Los mit der Nummer 4 und hatten somit das 2. Spiel. Gegner war Rastenberg. Ein glückliches Tor des Gegners und unsere Unfähigkeit aus einer ganzen Reihe von Torchancen auch einen Erfolg zu erzielen, ließen uns am Ende, dank eines Treffers von Barni, mit einer unnötigen Punkteteilung starten.

Nach 3 Spielen Pause war dann Buttstädt II der Gegner. Dort zogen wir mit 2:1 den Kürzeren. Unseren Treffer erzielte Nico.

Ebenfalls Nico und nun auch Fränklin trafen gegen Sömmerda. Dank dem 2:0 hatten wir nun 4 Punkte auf dem Konto.

Diesem Sieg folgte die 1:0 Niederlage gegen Großschwabhausen.

Als nächstes stand "DAS DERBY" gegen die Jenapharmer an. Selbige hätten mit einem Sieg noch eine kleine Chance auf Platz 1 gehabt. Aber neben Ralle (für mich bester Zwätzner) hatten Fränklin, Barni, Nico, Golle und in diesem Spiel als Torschütze Mario etwas dagegen. Mit dem Endresultat von 1:1 stand Buttstädt I bereits als Turniersieger fest. Auf diese trafen wir im letzten Spiel, welches wir knapp mit 2:1 verloren. Nun konnte auch ich mich in die Liste der Zwätzener Torschützen eintragen.

Fazit:
Es trafen alle Feldspieler!!! Da unser Hüter nicht über die Mittellinie durfte, war Ralle dieses Vergnügen schon von vorneherein untersagt.
Jedes Spiel war vom Resultat her sehr knapp, was auch unser Torkonto von 6:7 bestätigt. Allerdings reichte es trotzdem nur für Platz 6.
Ein absolut faires Turnier, mit einem verdienten Sieger. Das abschließende geselligen Beisammensein (Buttstädt, Pharm, Zwätzen) rundeten diesen Ausflug ab.
Das Essen in der dortigen Sportlerkneipe ist sehr zu empfehlen. Nur dieses komische Trikot, einer eigenartigen Truppe aus der Landeshauptstadt ist als erheblicher Dekorationsfehler zu werten!
Wie dem auch sei, wir kommen gerne wieder!

 

Mit freundlichen Grüßen
Boll-Ski

Dunkel & Hell, Kalt & Heiß…

 

Freitag 30.10.2015 – 19:30 Uhr

alte Herren- letzter Spieltag 2015

VfB Apolda- ZWÄTZEN 1:2 (1:1)

 

…an einem sternenklaren Freitagabend in der westlichen Provinz. Beim Eintreffen im Ort der anonymen Pyromanen hatte ich mit „Burning Apolda“ gerechnet. Weit gefehlt, nichts da, dunkel war es am Sportplatz in der „Großen Aue“ gegen 18:00 Uhr. Ca. 18:35 Uhr trudelten die ersten Einheimischen ein, zum Glück der zuständige Schankwirt an vorderer Front.

Die Kontrolle der örtlichen Sportanlage nach 19 Jahren Abstinenz von gleicher ergab folgendes Bild:

2 Rasenplätze (top), 1 Kunstrasen (Sand, na ja so wurden die halt damals gebaut), Umkleidekabinen (in die Jahre gekommen, aber charmant), Kneipe (in die Jahre gekommen, aber Flair), Kneiper

( äußerst gastfreundlich und schnell). Selbiger erklärte mir umgehend, dass meine Obstlerbestellung nicht den ortsüblichen Erfordernissen entspricht. Hier wird Malteser konsumiert. Gut, du hast es so gewollt. Da die Fangemeinde der Zwätzener an diesem Abend einen neuen Auswärtsrekord erreichte, waren auch die Getränkebestellungen entsprechend üppig. Der listige Kneiper stellte seinen Tiefkühlschrank gleich mal auf Stufe 8, gut so !

Nach der Fertigstellung des elektronischen Spielberichtes ging es irgendwann auch mal los ( gegen 19.22 Uhr in etwa). Die Hausherren überzeugten mit gefälligen Aktionen im Mittelfeld und schnellen Angriffen und Flanken von den Außenbahnen. So führten sie rasch mit 1:0. Doch mit zunehmender Spieldauer waren auch die Jenenser besser im Spiel. Wechselnde Angriffsideen mit Kurzpässen und langen Bällen, die aber meist recht genau kamen, sollten zum gewünschten Erfolg führen. Mit dem permanenten Pressing durch Brandt, Dietrich und Dinort wurden die VfB-ler unter Druck gesetzt, so dass sie nicht nur einmal wackelten. In der 24.min erkämpft sich Brandt das Leder am gegnerischen 16-er und lässt sich die Möglichkeit nicht entgehen- 1:1 , und zwar verdient.

Im weiteren Verlauf jetzt verteiltes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Am Spielfeldrand standen jedoch die wahren Experten. Schnell hatten sie den Schiri zum Objekt ihrer zügellosen Schmähtiraden auserkoren, außer Hetzi, der nölte über alles. Vor allem über die Kälte.

Deshalb lockte der Halbzeitpfiff auch die meisten Zuschauer schnell wieder in’s Warme. Hinein in die Schänke- Malta ist irgendwie überall. Aber auch die Gulaschsuppe des örtlichen Fleischers wurde von „Kennern“ und Banausen mit drei Sternen bewertet- schleck !

So, jetzt noch mal raus zur zweiten Halbzeit. In dieser wurde das Fußballspielen von beiden Seiten weitestgehend eingestellt,

warum , kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich, um mich zu ärgern! Mächtiges  Gebolze alter Männer in fahrigem Licht. Das ist ja fast schon der Titel eines Filmes von den Coen- Brüdern (o.k., war jetzt ein Insider). Dementsprechend wandte ich mich frustiert vom unansehnlichen Geschehen ab und suchte den Ort der sportlichen Herausforderung auf- den hiesigen Tresen.

Im Nachgang wurde mir signalisiert, dass ich wahrhaft nicht viel verpasst hatte. Außer vielleicht den Siegtreffer in der 90.min durch Dinort. Wahnsinn, denn eben dieser Sproß eines hugenottischen Adelsgeschlechts, (der ((unvernünftigerweise)) seine ersten 25 Lebensjahre in einem anderen (((unausprechlichen))) Provinznest verbrachte), lies es sich nicht nehmen, nur zwei Tage später in der Kreisklasse für unsere dritte Mannschaft noch zweimal zu knipsen.

Großes Kino durch unseren Kanne ! (mein oben verwendeter Satz mit Klammer auf, zwei Klammern auf und wieder zu , drei Klammern auf und zu sowie Klammer zu ?) sucht übrigens ebenfalls seinesgleichen. Aber auch das interessiert nur Eingeweihte oder Orthografie- Puristen.

Wo war ich stehen geblieben ? Ach so, am Tresen. Zum Glück, denn ich erwischte den Wirt dabei, wie er weitere Gläser und Flaschen der hiesigen Hausmarke im Tiefkühler verstaute. Offensichtlich lag er mit dieser Idee goldrichtig, denn mittlerweile war das Spiel aus, und die siegreichen Zwätzen- Fans kehrten in das Schankhaus zurück und wollten diesen Erfolg nun sogleich aquavitieren. Dieses Vorhaben wurde rasch in die Tat umgesetzt. Auch frisch Gezapftes zum Nachspülen sowie edle Getränke für unsere weiblichen Fans fanden reichlich Abnehmer. Das ging noch eine Weile so.

(Anm. d. Red.: zwei Tage später erfuhr ich, dass der Gastwirt seinen geplanten Kurzurlaub in Mallorca mit einem Upgrade auf 4 Wochen Florida aufgewertet hat, …aber das nur zur Info).

Irgendwann drängelten die Ungemütlichen zum Aufbruch, doch konnte ich einige davon überzeugen, dass ohne eine entsprechende Spielauswertung das Ergebnis für ungültig erklärt werden würde. Das wollte nun auch niemand, deshalb stimmten sie meinem Vorschlag zu , im Zwätzener Spielauswertungszentrum diese Notwendigkeit zu erledigen.

Dort wartete bereits der Ziehungsleiter, Achim Rohr auf uns.

Er versüßte uns die Büroarbeit mit Südtiroler Spezialitäten. Deshalb waren wir auch schnell damit fertig.

So endete das letzte Spiel des Jahres 2015 (Hallenturniere folgen noch) durchaus erfolgreich und lässt auf eine ebensolche Fortsetzung ab März 2016 hoffen.

 

Zwätzen: Tischendorf- Timo Barich- Tauch- Hantsch- Hr. Peege- Vötgen- Bretschneider- Gollnick- Dietrich- Brandt- Dinort

Später: Broda- Vasold- Scheitler

Fans: Anja- Alexandra- Birte- Anke+ Roberto Schramm- Kerstin und Uwe Sell- Meyer- Tasso Barich- Waldorf- Burghardt- Hetzer- Eberhardt- Stetler- Gotsch- Obst

 

The same procedure

as every year…

 

Freitag, 23.10.2015 -18:00 Uhr

SV Jenapharm – ZWÄTZEN 6:2 (3:0)

 

…auf dem Winzerlaer Kunstrasen, mit „the same Ergebnis“ wie vor einem Jahr. Bei Jenapharm fehlten die Hermis, Zwätzen ohne Scheitlerova und den zuletzt bärenstarken Kirchgasser. Beide nutzten fadenscheinige Ausreden, um der Partie fernzubleiben.

Der Gastgeber gratulierte (und da schließen wir uns an) M. Becker zum Karriereende und „Muddel“ Eberhardt zum 300. Spiel bei den alten Herren.

Los ging es unter Leitung des Gastschiris Sellhöfer. Und tatsächlich schafften wir es, Jenapharm fast 12 Sekunden von unserem Gehäuse fernzuhalten. Dann schlug es ein  1:0 (Kraft), der Schuss wurde von Timopolus noch unhaltbar abgefälscht. Was für ein Auftakt !

Das Tor tat den Hausherren aber nicht gut, Zwätzen war im weiteren Verlauf die bessere Mannschaft.

Dreh- und Anglerpunkt war natürlich Vasoldirakis, der alle Bälle magnetisch anzog, und eine gute Partie zeigte, aber auch den Gegner oftmals in’s Spiel brachte.

Aus dieser Überlegenheit resultierten zwei Hochprozenter für Hardtburg und Oldvas, die jedoch am glänzend reagierenden Pharm-Keeper Schneider scheiterten.

Wie man seine Chancen nutzt, zeigten die Alchimisten bei ihren Kontern. Zweimal wurde rechts der zu offensiv agierende Vögensen überlaufen, so dass Schmidt und Leib zur Halbzeit auf 3:0 stellten. Torhüter Stuhlstädter war jeweils chancenlos.

Halbzeit.

Von den Fans und Wechselspielern kam Aufmunterung bzw. nur leichte Kritik und Häme ( Waldorf & Stetler) für unsere Kicker. Vielleicht geht ja in der zweiten Hälfte etwas für uns ?

Wo ist Peege ? Warum ist es eigentlich saukalt und ich habe nur eine dünne Jacke an ?

Dass M. Leib ein überragender Fußballer ist, wissen wir ja. Aber an diesem Freitag hatte er einen Sahnetag erwischt, an dem ihm wirklich alles gelang. Das bewies er mit dem Treffer zum 4:0.

Unseren aufopferungsvollen Bemühungen fehlte weiterhin das nötige Glück. Der abgefälschte Schuss von Dinortaldo ging eben nicht in das Tor, sondern knapp vorbei. Auch die Versuche von Schneidbrettner und Nickgoll verfehlten das Ziel.

Trotzdem wurde das stetige Anrennen irgendwann belohnt, über die rechte Seite setzt sich Ditritchenkow sauber durch und seinen Pass verwandelt aus 3m der unermüdlich rackernde (und danach wie ein Schwein blutende) Mittelstürmer der Zwätzener ( 4:1 van de Braand- 63.min).

Jenapharm verlegt sich immer mehr auf Konter, diese spielen sie teilweise perfekt zu Ende und erhöhen auf 5:1 durch Conradt.

Aber im direkten Gegenzug sind wir wieder an der Reihe, aus 14m trifft Marinho zum erneuten Anschluss 5:2 (79.min).

Gelingt uns vielleicht auch noch der dritte Treffer ? Chancen dafür gibt es durchaus, jedoch stehen wir uns auch einmal selber im Weg. Mit dem 6:2 (Conradt) sind alle Messen gelesen und Sellhöfer pfeift ab.

Hinterher gab es noch Gesottenes und Gebratenes auf „den Landungsbrücken“ sowie interessante Neuigkeiten rund um das Lieblingsthema Fußball. Wir sagen Danke und bis nächstes Mal…aber dann! (oder wieder nicht ?)

Am nächsten Freitag, 30.10. ist Anpfiff ab 18:30 Uhr beim VfB Apolda. Wir spielen auf dem Kunstrasen „In der Aue“. Feuerlöscher sollten für jeden Anreisenden obligatorisch sein.

 

Zwätzen: Stuhlstädter- Timopolus- Marinho- Gödensen- Schneidbrettner- Hardtburg- Nickgoll- Dinortaldo- Ditrichenkow- Oldvas- van de Braand

Später noch: E. Berhardtinger- Tauchidis- Brodicelli

Schiri: „der Mann, der Adolf Prokop war“

Fans: Ta. Barich- Obst- Waldorf- 2x Schramm- K. Sell- Stetler- 2x Thalheim.

 

 

 

Der Junge mit der Mundharmonika...

 

Freitag, 16.10.2015 – 18:30 Uhr

Kraftsdorfer SV –ZWÄTZEN 3:4 (2:2)

 

 ...war nicht dabei beim diesjährigen Gastspiel in Kraftsdorf. Aber es wurden auch so genug Spieler. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.

Pünktlich 18:00 Uhr standen wir auf der Matte und- Erstaunen, denn die Gastgeber waren bereits vor Ort.

Was sollte das bedeuten ?

Die waren doch sonst nie pünktlich ?

Was haben sie vor ?

Diese drei Fragen ( im Verlaufe des Abends wurden es natürlich mehr) fanden innerhalb kürzester Zeit eine Antwort. Wie Derwische fegten die Salamisten durch unsere Abwehrreihen und führten somit bereits nach 8 min mit 2:0 (Heuschkel, Trinks). Torhüter Obst war beide Male  ohne Chance, doch mit wahren Rettungstaten, die mich stark an den jungen Blochwitz erinnerten, bewahrte er uns im weiteren Verlauf vor einer Blamasch. Danke Dieter ! Bist ein Guter !

Am Spielfeldrand begannen einige Untätige, ihre Mitspieler auf zynische Art und Weise zu rügen, allen voran diesmal (und ich muss es sagen) der feine Herr Vasold, sowie (wie immer) der Ex-Keeper PM und der Ex-(sogenannte) Stürmer MB.

Nach und nach löste sich dann auch die Blockierung bei unseren Feldspielern. Und in der Tat, angetrieben vom unermüdlichen Dietrich im zentralen Mittelfeld gelangen uns sehenswerte Spielzüge, jedenfalls sehenswert für diejenigen, die sie sehen wollten ( die Sportfreunde Meyer und R. Schramm waren längst in der Schänke verschwunden,

danke nochmal dafür !

Die Abwehr um Libero Broda hatte sich mittlerweile gefangen und die gegnerischen Stürmer recht gut  im Griff.

Sauber wurde jetzt mehrfach von hinten heraus kombiniert, der Ball lief trotz der schwierigen Bodenverhältnisse gut durch unsere Reihen und folgerichtig spielten wir uns Möglichkeiten im Minutentakt heraus. Der Anschluss und der Ausgleich noch vor der Pause war demzufolge hochverdient (32.min 2:1 Bretschneider, 37.min 2:2 Gotsch).

Halbzeit, und- wo ist eigentlich Eberhardt ? Das Geburtstagskind des heutigen Tages fand ich nach längerem Suchen in der o.g. Gastwirtschaft. Dort trank er bereits mit den sogenannten „Freunden“ ( auch schon oben erwähnt ) Sportgetränke.

Trainer Scheitler mahnte an, jetzt noch mehr Gas zu geben und keine Gefangenen zu machen.

Die erschrockenen Blicke seiner Mitspieler wischte er mit einem dreifachen „…für Frieden und Sozialismus- seid bereit !“ beiseite. Na gut, also auf in’s Getümmel.

Aber so gut der erste Durchgang für endete, so schlecht begann Halbzeit zwei. Denn nach wenigen Minuten musste Hantsch mit Rippenfellentzündung passen, und auch der gerade erst wiedergenesene Gotsch fiel seinen Wadenkrämpfen zum Opfer. Für ihn kam Herr Peege.

Er führte sich gleich gut ein und beleidigte seinen Gegenspieler.

Zur Strafe kassierten wir über seine rechte Abwehrseite das nächste Gegentor, 3:2 und somit wieder im Rückstand (52.min Heuschkel ). Das sollte es aber mit der Angriffsherrlichkeit der Gastgeber gewesen sein für diesen Abend. Ab diesem Zeitpunkt zeigten die Zwätzener, wer Koch und wer Kellner ist.

Unermüdlich prasselten jetzt die Angriffswellen auf die Holzländer herein, noch waren sie im Glück beim Lattenschuss von Gollnick. Auch der 22m- Hammer durch Tauch krachte an das Gebälk.

Schließlich bricht Dinort den Bann, routiniert versenkt er den abprallenden Ball nach dem

Schussversuch Brodas. 3:3 (68.min).

Vorwärts immer, rückwärts nimmer ! Die Parole des Ex-Linksaußen von Borussia Neunkirchen galt also auch für uns. Nur nicht nachlassen ! Und das taten wir auch nicht. Im Stile eines Spitzenklöpplerteams setzten unsere Jungs jedem Ball nach. Und dieser Aufwand wurde belohnt.

Nach einem scheinbar bereits geklärten Eckball kommen die Hausherren nicht aus dem 16-er heraus, und diese Möglichkeit aus 18 m lässt sich Dinort nicht entgehen. Gefühlvoll hebt er den Ball in die lange Ecke zur Führung 3:4(74.min).

Das war’s, denn kurz darauf ist Schluss, Schiri Glockner pfeift ab.

Den Sieg versüßen uns die Kraftsdorfer mit einer Kiste Hasseröder. Da die niemand trinken will, wird recht zügig zum Aufbruch geblasen.

Aber irgendwie kommt mir etwas mysteriös vor. Wir hatten doch auf der Hinfahrt alle Autos voll ? Wieso ist dann neben mir noch Platz für 2 Personen ? Um das zu klären, fährt der General noch einmal zurück, und holt die 2 Verbliebenen aus der Schankwirtschaft ab.

Bei Achim wurde es dann noch ein recht gemütlicher Abend, und das trotz der rapide gesunkenen Temperaturen.

 

Horido & Weidmannsheil !

 

Zwätzen: Obst- Broda- Vötgen- Tauch- Bretschneider- Gollnick- Hantsch- Dietrich- Timo Barich- Dinort- Gotsch

Später noch: Hr. Peege – Nentwich

Nicht mehr da zum Einwechseln : Eberhardt

Dummes Zeug von draußen: P. Mattern, M. Barich, Vasold

Fans: Anke, Birte, Anja

Kneipe: R. Schramm, Meyer, (zeitweise Eberhardt)

 

 

Eine Muh, eine Mäh,

eine Täterätäta…

 

Freitag, 09.10.2015 alte Herren

SV Schmölln- ZWÄTZEN 5:1 (2:0)

 

…von der derben Klatsche ganz zu schweigen. Jedoch hat in diesem Fall das Ergebnis mit dem Spiel nicht viel zu tun. Denn bei gefühlten 80% Ballbesitz und ständigem Anrennen auf das Tor der Gastgeber war die hohe Niederlage unverdient.

Diese gingen nach 8 min mit 1:0 in Führung, als D.O. sich im Schmöllner Flutlichtdschungel von der kaputten Lampe in die Irre fühlen ließ. Nach 15 min dann der erste Aufreger der Begegnung, Kirchner wurde im Strafraum der Schmöllner weggesenst, ähnliches kannte ich von früher, als seinerzeit der Highlander die Köpfe seiner Rivalen rasierte.

Dass der erfahrene Schiri Kirmse nicht da war, sondern Ex- Keeper Schalla die Pfeife zugesteckt bekam, ist ja in Ordnung, hier nicht zu pfeifen aber eine Frechheit. Im Gegenzug erhöhen die Schmöllner aus 3m- Abseitsposition auf 2:0. Ein paar Minuten später erwischt es wieder Kirchner, dem erneut im 16-er der Hausherren der Garaus gemacht wird. Die Pfeife blieb  stumm. Aus Halbzeit eins erwähnenswert noch der Aluminiumtreffer von Kirchner an die U. Hantsch Gedächtnislatte. Neben mir zuckte Ex- Keeper Mattern auf der Bank unwillkürlich zusammen.

Hilft ja nichts, nach dem Seitenwechsel berennen wir weiter die Kiste der Mutzisten, aber selbst beste Gelegenheiten werden vergeigt. Der ehemalige Knipser der Zwätzener, alter ego MB., verkündete ununterbrochen, dass er hier längst vier Buden gemacht hätte, doch glaubte man ihm nicht, außer Roy, aber seine angesäuselte Meinung zählte an diesem Abend ebenfalls nicht viel.

Schmölln erzielt jetzt das 3:0 , wieder Abseits, aber wen interessiert das schon ? Die Entschuldigungen der neben mir harrenden Wechselspieler der Schmöllner bzgl. der schlechten Schirileistung nützten da auch nicht mehr viel.

Zwätzen vergibt weiter fleißig die Chancen im Minutentakt, aber der Torhüter der Hausherren hielt auch sehr stark oder Pfosten und Latte retteten. Die vereinzelten Konter setzen die Schmöllner sehr gut um, und erhöhen auf 4:0 und 5:0.

Scheinbar hatten jetzt die Sprottestädter auch noch Mitleid mit uns, und verkürzten durch das Eigentor auf 1:5. Dann war auch gleich Schluss- sportlich gesehen.

Die Ergebniskorrektur erfolgte dann in Halbzeit drei in der Kneipe, die wir so wohl das letztemal gesehen haben, denn ab März 2016 soll sie einem Neubau weichen.

Nachdem sämtliche promillierten Bevorratungen des Hauses unserem Frust zum Opfer fielen, ging die Rückreise mit dem Bus wieder an die Brückenstraße. Dort warteten schon alkoholfreie Getränke auf die Loser des Abends, der in Zwätzen noch recht lang wurde.

 

Zwätzen: Obst- Rötsch- Vötgen- Hantsch- Dinort- Timo Barich- Burghardt- Bretschneider- Scheitler- Kirchner- Dietrich    später noch: Frießleben- Broda- Eberhardt

Desweiteren: 2x Mattern, M. Barich, Nentwich, Vasold, Fischer

You ain’t see nothing yet…

 

Freitag 19.09.2015  - 18:30 Uhr

Eintracht Eisenberg –

ZWÄTZEN 4:5 (1:3)

 

…von wegen, du hast doch keine Ahnung, aber dieses Ergebnis konnte wirklich keiner voraussagen. Zwar wie vor Jahresfrist wieder 4 Gegentore im Schortental, doch diesmal schossen wir eben nicht nur eines sondern 5 Stück selber. Unverschämterweise gingen die schwarz bekleideten Gäste bereits mit 1:0 in Führung, als ich noch in der örtlichen Wirtschaft Getränke orderte. Torschütze in min.4 war Timo Barich.

Mittelfeldgeplänkel fand an diesem Abend gar nicht statt, beide Seiten forcierten schnelle schnörkellose Angriffe. Der Gastgeber mit Lässig, Stäps und Weber vorn bestens aufgestellt hatten aber große Probleme im Abwehrbereich. Die Chance zum Ausgleich vertat Haubrich vom 11m Punkt, der listige Obst war mit einer katzengleichen Bewegung abgetaucht und hielt. Kurz darauf musste er aber mit vorgetäuschten Schienbeinschmerzen vom Feld, für ihn rückte Timo Barich in die Kiste.

Der Aufreger der Partie fand in der 24.min statt. Die perfekte Vorlage des auffälligen Rötsch von der rechten Seite stoppte UH4 am langen Pfosten ca. 50 cm vor dem Tor. Doch leider wurde die kurze Ecke von 8 Eisenbergern  verteidigt, ja regelrecht vernagelt. Doch der Edeltechniker

U’ Sullivan griff sehr tief in die Trickkiste, mit einem wahren Kunststoß bugsierte er das Leder an den Pfosten, so dass der Ball von dort zu Vasold gelangte, der in der Mitte sofort die Freifahrt entwertete 0:2.

Im Gegenzug schlägt der Freistoßhammer über Barichs Kopf zum Anschlusstreffer ein. Doch wiederum nur kurze Augenblicke darauf ist Scheitler nicht zu stoppen und vollendet zum 3:1. Mit diesem Stand gehen wir nach 40 Minuten in die Pause. Zeit zum erneuten TW- Wechsel, jetzt will Sell mitmachen, und wie. Mit zwei, drei sensationellen Paraden zieht er dem Sturm der Eintracht den Zahn und erntet dabei den Applaus der Zuschauer. Trotzdem kommen die Hausherren wieder heran, das 2:3 geschieht in min. 48.

Jetzt müssen die Gäste wieder mal was zeigen, doch Riesengelegenheiten werden leichtfertig abgeschenkt. Zu erwähnen sind dabei die Sportfreunde Kirchner, Scheitler und Broda. Die Kritik des Fanblocks war berechtigt, auch wenn PM das wohl anders sah. Lediglich das 2:4 durch Scheitler nach erneut starker Vorarbeit Rötschs kam dabei heraus. Weiterhin sündigten beide Teams mit ihren Möglichkeiten, mehrfach standen die Keeper im Mittelpunkt. Den Deckel drauf (oder auch nicht ?) machte Kirchner 15 min vor Schluss. 2:5. Meine Hoffnung auf wenigstens einen Punkt erhielt dadurch neue Nahrung. Wiederum musste ich mich der Kritik des verletzten Keepers aussetzen. Doch wie recht ich hatte, zeigten die folgenden Minuten, in denen die Blau Roten mit zwei schnellen Treffern wieder bis auf Zahnbürstenlänge herankamen. 3:5 und 4:5. Doch das war’s dann, mehr passierte nicht  im Schortental. Alles in allem ein verdienter Sieg, der aber eher hätte erledigt sein müssen.

 

Die Rückfahrt schafften die meisten in weniger als 9 min ? Bei Achim wurde der Sieg durch Spieler und Fans gebührend analysiert.

 

Zwätzen : Obst- Tasso Barich- Dinort – Peege- Hantsch- Timo Barich- Scheitler- Bretschneider- Kecskes- Gollnick- Broda- Sell- Kirchner- Eberhardt

Freitag, 11.09.2015 18:00 Uhr

FSV Orlatal- ZWÄTZEN 4:2

(2:1)

 

Eine bittere Pille auf Bahngleis 3 in Langenorla Ost…

 

…mussten die 13 spielfähigen Rot- Schwarzen schlucken, zum Glück waren die angebotenen Getränke nicht ganz so bitter. Frohgelaunt fuhren bei schönstem Herbstwetter die Helden der vergangenen Woche mit dem Orlatalexpress gen Süden, nichts anderes als ein deutlicher Sieg über die Unwissenden stand zur Disposition. Aber es ging alles andere als gut los, denn schon beim Warmmachen meldete sich M.B. unter fadenscheinigen Umständen wieder ab, da waren’s nur noch zwölf. Auf dem riesigen Platz ging es pünktlich los. Draußen saß nur noch Tommi, eigentlich auch krank, aber offensichtlich ging es ihm doch nicht so schlecht, denn warum sonst zischte er in den ersten 10 min der Partie 2 Hefeweizen in sich hinein ? Das Spiel begann recht ruhig von beiden Seiten, aber einen Fehler der Hintermannschaft der Hausherren nutzte Kirchner, allein auf den Keeper zulaufend behielt er die Nerven- Michiii !! 0:1 (4.min).

Mit der frühen Führung im Rücken begann die Schluderei, unnötige Dribblings statt direkten Spiels und zu wenig Laufarbeit brachten die Grün Weißen zurück in die Partie, so dass sie nicht nur ausgleichen konnten

( freilich war es Abseits), sondern kurz vor dem Pausenpfiff sogar in Führung gingen.

Die wackere Zahl der Zwätzener Anhänger auf der Tribüne ( namentlich Anja, Anke, Birte,  Roberto, Karin, Rayk, Peter und Marco) versuchte mit aufmunternden Worten ( …wir sind ja gar nicht in der Lage… oder …hier müssen Köpfe rollen) ihre Versager anzufeuern. Trotzdem gelang uns bis zum Halbzeitpfiff offensiv nichts ! GGrrr.

Die Halbzeitansprache eskalierte sich zu einem unkonstruktiven Streit, so machten wir uns auch noch vor den Gastgebern lächerlich. Das gilt es zu überdenken.

Nachdem man sich wieder beruhigte, galt es , sich anzufeuern und auf Durchgang zwei zu konzentrieren. Anlässlich des 70. Geburtstages unseres Kaisers endete die Pause frei nach einem Zitat seiner Exzellenz : „… geht’s raus und macht's Wurst !“

Mit Beginn der zweiten Hälfte kam der hefeweizengeschwängerte Trunkenbold, auch bekannt als der feine Herr B. in die Partie. Die begann gleich mit dem 3:1 für Orlatal denkbar schlecht. Nur weiter so ! Die Schuldfrage insgesamt wurde von den Außenstehenden dahingehend geklärt, dass Herr Peege daran einen gehörigen Anteil hat. Auch die Ausrede, dass er gar nicht da war, half ihm dabei nicht.

Mittlerweile finden die Gäste zu einem geordneten Spiel und erarbeiten sich auch Möglichkeiten. Beim 2:3 Anschlusstreffer durch Kesczkes

( 63.min) sah der Keeper des FSV nicht gut aus, im weiteren Verlauf glänzte er aber mit tollen Paraden gegen Timo Barich und Kirchner. Trotzdem musste wenigstens eine dieser 100%-er zum Erfolg führen, der Ausgleich wäre verdient gewesen. An der Seitenlinie wird Bernd mittlerweile unwirsch und beleidigt (zu Recht) die eigenen Kameraden. Im Gegenzug fällt mit dem 4:2 in der 78.min die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Dabei bleibt es bis zum Ende der Begegnung, obwohl wir noch gute Gelegenheiten haben, die aber allesamt vergeigt werden.

Einvernehmlich stellten alle Beteiligten hinterher ( durchaus selbstkritisch) fest, dass ein kollektives Versagen der Grund für die Niederlage war. Die Bewirtung mit Getränken und Speisen durch die Orlataler war (wie immer) sehr gastfreundlich. Danke dafür.

So wie man kam, ging man auch wieder (bzw. fuhr) mit dem berühmt berüchtigten Orientexpress, Orlatalexpress nach Hause in die Stadt der Verlierer.

 

Zwätzen: Obst- Tasso Barich- Nentwich- Vötgen- Eberhardt- Kesczkes- Timo Barich- Scheitler- Hantsch- Kirchner- Vasold ( Broda)

(05.09.15)
Empor Buttstädt - SV Jena-Zwätzen 3:6 (2:2)

Nächster Sieg

Der sensationelle Auswärtssieg unsrer AH in Buttstädt am vergangenen Freitag, ist wahrscheinlich die Geburtsstunde einer großen Fußballkarriere, die kaum einer noch für möglich gehalten hätte.

Um das schon mal vorweg zu nehmen, mit 3 (in Worten drei!!!) Toren und einem Assist, kristallisierte sich Nico Scheitler zum überragenden Akteur des Spiels heraus. Durch die europaweite Übertragung des Klassikers, kursieren seit Stunden spektakuläre Bericht in Medien und sozialen Netzwerken:

In Deutschland arbeiten bereits zahlreiche Stammbaumforscher an der, durch Prof. Dr. Marco B. der Universität Pfiffelbach aufgestellten Theorie, dass Nico Scheitler durch seine Art und Weise wie er den Fußball interpretiert, mit dem legendären Günther Netzer verwandt sein könnte/ müsste. Mit einem Blick auf das veröffentlichte Vergleichsfoto der Bild am Samstag, kann man sich ein eigenes Urteil bilden.

In England verhandeln die obersten Funktionäre der Premier League bereits mit dem FIFA Weltverband, über die Erweiterung der am Montag geschlossenen Transferperiode um eine Woche. Ziel, so heißt es, sei die Verpflichtung Nico Scheitlers noch an diesem Wochenende. Angeblich sind 11 Teams der Premiere League interessiert. Geld spiele dabei natürlich keine Rolle, so ein Teammanager.

So jetzt zum Ablauf. Hochmotiviert ging es gegen 17 Uhr mit dem 16er Bus und weiteren PKWs auf die geplante 40-minütige Reise nach Buttstädt. Als auf halber Strecke mitten in der Pampa, die Frage vom Busfahrer aufkam ‚Wo geht es denn lang?‘, stellte man sich die Frage ob man pünktlich zum Spiel ankommen würde. Weitere Theorien, wie ‚Mario hat schon nen Elfmeter verschossen‘ waren dann u.a. Thema auf dem langen Weg. Nach gefühlten 4 Stunden schafften wir es pünktlich zu Spielbeginn.

Die Aufstellung von Trainer NS, brachte eine kleine Überraschung. Er wechselte sich selbst in der 0. Spielminute als Stürmer ein. In einigen Blicken der Spieler war leichtes Zweifeln an der Tauglichkeit auf dieser Position zu erkennen, den Gegenbeweis gab es dann im Spiel.

Die ersten Minuten waren geprägt von Abtasten, Stellungsspiel und Zweikämpfen zweier, zu Beginn, gut organisierten Teams. Zwätzen eher defensiv und auf Konter lauernd. Trotz mehr Ballbesitz der Buttstädter in der Anfangsphase, kam Zwätzen zu ersten gefährlichen Vorstößen. Das 1:0 fiel dann allerdings für Buttstädt, nach einer verwerteten Flanke über die rechte Seite. Es dauerte nicht lange, als NS nach Traumpass von Roy aus relativ spitzen Winkel von der Strafraumgrenze den Torwart mit Schuss aufs kurze Eck überraschte und zum 1:1 einnezte. Kurze Zeit später, Doppelpass auf der rechten Seite zwischen Zaremba und Kirchner. Letzterer, auch in engen Kreisen als ‚El tren‘ bekannnt, mit 68 km/h auf der rechten Schiene bis zur Grundlinie und dann mustergültig auf wen? – natürlich NS, der wenig Probleme hatte zum 1:2 einzuschieben. Kurz vor Halbzeit kam es dann nach einem schönen rausgespielten Angriff zum Ausgleich durch Buttstädt.

Fazit zur Pause: Leistungsgerechtes Unentschieden zur Halbzeit, wobei mit einer besseren Chancenverwertung (Zaremba) oder mit einem normalen Ball (Tasso, Dennis) das ein oder andere Tor mehr für die Gäste hätte fallen können.

Dann die Spielerwechsel Timo für Dennis und Barni für Golle und nur wenige Minuten zahlt sich das aus. Langer Abstoß von Tasso, Kopfballverlängerung Timo im Zentrum und so schnell kanns gehen, dass mal wieder NS durch ist, seinen Gegenspieler abschüttelt und cool vorm Torwart zur Führung einschiebt. Buttstädt jetzt sichtlich schockiert von dem erneuten Rückstand. Das Team schiebt sich jetzt immer mehr nach vorn und versucht mit der Brechstange zum Ausgleich zu kommen. Dies wird allerdings durch die sehr gut stehende Abwehr der Zwätzener verhindert und öffnet dann Räume zum Kontern. Beim dann schönsten Angriff des Spiels, kombiniert sich unsere Offensive passsicher bis zur Strafraumgrenze durch. Natürlich ist dabei erneut NS beteiligt, schaut kurz und flankt butterweich auf den heranstürmenden Michi, der den Ball mit 107 km/h aus kurzer Distanz ins Tor knallt. Spielstand 2:4, hochverdient zu diesem Zeitpunkt. Zwar macht Buttstädt quasi im Gegenzug das 3:4, aber das sollte dann auch schon die letzte Chance der Hausherren gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt spielt, drückt, presst nur noch Zwätzen. Respekt dafür! Buttstädt pappensatt, kann mit dem Tempo der Zwätzener Offensive nicht mehr mithalten. Einzig der schlechten Chancenverwertung der Gäste ist es geschuldet, dass es nicht zu einem Debakel für Buttstädt entwickelt. Nachdem dann in der 70. Minute Zaremba seine 96. Chance versiebt hat, wird er durch Trainer Scheitler erlöst und gegen Bernd ausgewechselt. Dieser interpretiert seine Stürmerrolle recht defensiv aber fehlerfrei. Nachdem Barni bereits mit einer sehenswerten Direktabnahme sich dem Tor angenähert hat, macht er es nach einem Freistoß mit Köpfchen und nickt zum 3:5 ein. Eine weitere kurze, aber schöne Geschichte des Spiels, ist die von Tommy. Dieser wird Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt und schafft es innerhalbe 1 Minute und 36 Sekunden 100% seiner Zweikämpfe zu gewinnen und auch noch ein Tor vorzubereiten. Dieses wird wiederrum durch Michi erzielt. Beim anschließenden Torjubel, verletzt sich Tommy und muss nach diesem kurzen Auftritt ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle. Kurz vor Schluss dann noch ein taktischer Wechsel. Der von Krämpfen geplagte F. Otzelot, musste nach erbarmungslosen Zweikämpfen und Wortgefechten das Spiel verlassen. Für ihn kam Zaremba. Eine Minute später Schlusspfiff durch den guten Schiedsrichter.

Bei Bier, Grillscheibe und Honigwilli wurde dann der gemütliche Teil des Abends am sehenswerten Buttstädter Sportlerheim eingeleitet. Gegen halb zehn wurde dann die Rückfahrt gestartet, die bei guter Stimmung und eine kurze Pinkelpause bei Netto in Pfiffelbach ohne weitere Vorkommnisse verlief.

 

Fazit: Ein toller Tag und größtenteils spektakuläres Spiel mit dem ersten Auswärtssieg auf dem neuen Platz. Kommende Woche geht’s dann gegen Orlatal. Hoffentlich dann immer noch mit Nico Scheitler… 

JoJo

Zwätzen:
Tische, Kanne, Tommy, Tasso,Mario, Michi, Roy, Golle, Denis, Bar-Nie, Timo, NS, JoJo, Bernd
Tore:
NS (3), Michi (2), Bar-Nie

21.08.15
Steudnitz - Zwätzen 0:2


Zwätzen: 
Uwe, Hartmut, Kanne, Tasso, Mario, Tommy, Roy, NS, Barnie, Uli, Golle, Denis, Peege, Timo, Lutz, Michi, Bernd, Marco
Tore:

Samstag. 27.06.2015

A. Linke Turnier für alte Herren in Zwätzen

Der Pokal muss weg...

 

...allerdings bleibt er in Jena. Turniersieger SV Jenapharm hat den großen Pott jetzt dreimal gewonnen und nimmt das Teil entsprechend für immer mit.

Das Turnier stand unter dem Zeichen von wechselnden Wetterbedingungen, Regen und Sonne im ständigen Tausch trübten die Spielfreude jedoch nicht.

Keinen Spaß machte allen beteiligten Teams das teilweise übertriebene Einsteigen einiger Sportfreunde aus Dieburg.

Für uns knipsten Frießleben und Brandt zu zwei Siegen, Brandts Treffer gegen Jenapharm reichte aber nicht zum Punktgewinn.

Die Spiele:

Zwätzen- Steudnitz 1:0, Zwätzen- Schmölln 1:0, Zwätzen- Jenapharm 1:2, Zwätzen - Dieburg 0:1.

 

Endstand:

1. SV Jenapharm 10 Punkte
6:2 Tore
2. Viktoria Dieburg  8 Punkte
3:1 Tore
3. ZWÄTZEN  6 Punkte 3:3 Tore
4. SV Schmölln  4 Punkte 4:5 Tore
5. VfB Steudnitz  0 Punkte 2:7 Tore
 

Zwätzen: Obst- Mattern- Tasso Barich- Vötgen- Scheitler- Nentwich- Burghardt- Brandt- Dinort- Eberhardt- Frießleben- Bretschneider- J. Zillich- Gollnick

Schiri: Sell- Timo Barich

Linienrichter: Tauch- Vasold- Gotsch


Was sonst noch passierte: die kurzzeitige Abwesendheit des Abteilungsleiters nutzte die Mannschaft, um sich auf dessen Kosten ein Alibi für zwei verloren gegangene Partien zu holen. Da kann ich nur sagen: Schält euch !

Ebenso bedenklich mutet es an, wenn ein Linienrichter nach gespielten 8 Minuten seinem Urinierungsdrang Tribut zollen muss, und das Spielfeld verlässt.

Vielen Dank an die  fleißigen Helfer im Umfeld des Turniers, insbesondere an die   2. Männermannschaft, die im Brathaus so einiges zum Glühen brachte.

Samstag 20.06.15 / 15.00 Uhr
SV Bucha - SV Jena-Zwätzen 1:4 (1:0)

Ausnahmsweise Samstag ...

60 Jahre SV Bucha
und eigentlich wollten die Burschen gegen die Alte-Herren-Bande vom FCC spielen. Da die aber absagten und wir an diesem Wochenende spielfrei waren, konnten wir „einspringen“.
Diesmal standen Capitano Scheitler 18 Spieler zur Verfügung und die mussten in der Kabine, mit Sitzecke, erst einmal  Platz finden. Bucha hat eben einen gewissen Charme. Auch das Geläuf präsentierte sich im „besten Zustand“. Endlich mal kein Laub auf dem Platz aber auch nur ganz wenige begrünte Stellen. Die Trockenheit der letzten Woche konnte als Täter ermittelt aber nicht gefasst werden.
Natürlich wieder anwesend, neben zahlreichen Zwätzener-Frauen, war auch der typische BUCHA-Wind. Der Hullebuh trieb auch die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt. So mussten die Auswechselspieler Schutz auf der Trainerbank suchen und die Gesprächsrunde um Gollnick und Brandt lief zu Hochform auf. Wir ließen an nicht einem unserer gerade auf dem Platz tätigen Spieler auch nur ein gutes Haar. Jeder war mit "Ganzkörperenthaarung" dran. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als uns Keeper M. in Verzückung setzte. In bester
Piplica-Manier jagte er sich, nach Meinung des Schiedsrichters, den Ball per Kopf selber in die Maschen. Allerdings übertreibe ich bewusste, denn der Ball tanzte nur auf der Linie, nach dem Peter den Ball ganz gepflegt an die Latte lenkte. Ich glaube ihm jedenfalls mehr als dem „Pfeifenmeister“.

Na wie dem auch sei, die Gastgeber gingen in Führung. Wir versiebten, wie gewohnt, die eine oder andere Chance und die doch etwas spärliche geraten Kulisse der Gastgeber schien bester Dinge.
Die konnten ja auch nicht ahnen, dass die Wechselspieler ihren großspurigen Ankündigungen auch noch Taten folgen ließen.


Halbzeit 1:0 Bucha


Lutz und ich waren uns einig, dass wir einfach aneinander vorbei spielen wollten. Das gelang uns mehrfach sehr gut. Ich konnte ihm demzufolge zweimal den Ball auflegen, wobei sein zweiter Treffer eher von des Gegners „Latte“ abprallte und der Schichtleiter „abstaubte“ (komisches Wort).
Dann traf Vasold, nach Kopfballablage von Brandt, auch noch per Kopf und Dinort durfte sich ebenfalls nach einem schönen Spielzug in die Torschützenliste eintragen. Der Gastgeber im zweiten Durchgang mit nur wenig Möglichkeiten nach vorn, doch hatten wir Glück, dass Demme aus 10 m nicht zum 2:3 verkürzte.
So bleibt festzustellen, dass die Zwätzener ALLE 5 Tore in Bucha selber erzielten und trotzdem nur 4:1 gewannen.
Zum Spielende formierte sich der gesamte Zwätzen-Clan auf der Tribüne (so EINE brauchen wir auch nicht) zum „Mannschaftsfoto“. Es wurde, Vorsicht Sarkasmus, leckeres Apoldaer Bier gereicht und noch etwas mit den herzlichen und sehr gastfreundlichen  Buchaern gefeiert.

 

Zwätzen: Mattern- Timo Barich- Göder- Hantsch- Bretschneider- Scheitler- Tauch- Burghardt- Krauß-  Tasso Barich- Dinort

später: Gollnick- Eberhardt- Brandt- M. Barich- Pitt -Broda- Vasold- H. Müller

draußen dabei : siehe Foto ( sehr viele)

Jetzt steht das eigene Turnier vor der Tür und auch da will man wieder mal was reißen! Hoffen wir das Beste, denn am Vorabend …. Ach lassen wir das lieber.


Bericht: Bollski

Freitag, 12.06.2015 -18:30 Uhr

alte Herren - Turnier in Schmölln

 

Viel Spaß auch ohne VIP...

 

Zwätzen- Jenapharm 1:5

Schmölln- Zwätzen 2:1

Jenapharm- Schmölln 3:0

 

…dreizehn Unentwegte nahmen den Weg in die Knopfstadt auf sich, um beim Turnier um den Pokal des Mutzbratenministers aufzuspielen.

Zum Glück war es nicht so warm wie vor Wochenfrist in Camburg       ( 33° C), lediglich frische 31°C zeigte das Thermometer. Auf einem gut präparierten Grün ( erstmals kein Kunstrasen) zeigten die 3 Teams im gehobenen Alter, was sie noch so drauf haben oder ließen erahnen, was sie mal drauf hatten ( beachte : Kombisatz mit Präsens und Plusquamperfekt).

Das war teilweise (nicht) viel.

Der SV Jenapharm wurde nicht unerwartet Turniersieger mit zwei klaren Erfolgen. Sie waren auch die beste Mannschaft an diesem Abend.

In der ersten Partie gegen die Betriebsmannschaft von Ratiopharm gab es nichts zu holen, die schnelle 2:0 Führung konnte Dinort auf 1:2 verkürzen, aber im direkten Gegenzug fiel das 1:3, damit war der Käse gegessen. Am Ende gab es noch zwei Stück obendrauf.

Spannend verlief die Partie der Hausherren gegen uns. Auf beiden Seiten gab es Hochkaräter im Minutentakt, wobei die 3 Riesenchancen für die Schmöllner allesamt von TW Sell mit unglaublichen Reflexen entschärft wurden. Bei unseren Möglichkeiten musste der Keeper der Sprottestädter nicht eingreifen, denn um beste Chancen zu versieben, benötigt der gemeine Zwätzener keine Hilfestellung, das erledigt er gern mal allein.

Deshalb kam nur ein gelungener Abschluss von Scheitler auf das Ergebnisprotokoll.

Nach den drei Spielen hatten die Einheimischen zu Mutzbraten ( sehr köstlich) , Altenburger Bier (na ja, muss ja, es war schließlich sehr warm draußen)  und Obstler (NL!)  eingeladen.

So endete der Abend recht versöhnlich für die punktlosen Zwätzener. Viel wichtiger ist, wir waren da, denn schließlich haben auch wir diese beiden Mannschaften zu unserem Turnier am 27.06.2015 eingeladen.

 

Zwätzen: Sell- Timo Barich- Vötgen- Nentwich- F. Müller- Broda- Vasold- Dinort- Scheitler- Dietrich- M. Barich- Eberhardt- Burghardt

Freitag, 05.06.2015 – 18:30 Uhr

Alte Herren: Camburg - Zwätzen 3:2

 

Niederlage trotzt Heuwender ...


„Ein Heuwender (auch Heuwendemaschine, Kreiselwender, Zettkreisel, nordeutsch Kehrer oder in der Schweiz Heuzettler) ist ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät, das beim Trocknungsprozess von Gras zu Heu oder Silagegewinnung eingesetzt wird. Er zählt zu den Futterwerbegeräten.“ (Quelle: Wikipedia)

Auswärtsfahrten der Zwätzener Alten Herren sind nicht nur einfach ein Trip mit Bus, Bahn oder Auto in das „Feindesland“, nein es sind gelegentlich Bildungsreisen. Verantwortlich war diesmal Barni, der noch vor Spielbeginn den Trainer davon überzeugen wollte, dass er besser in der ersten Hälfte zum Einsatz kommen sollte, da ihn ein Kollege nach dem „HEUWENDEN“ zur Brigadefeier nach Stobra abholen will und er somit die Partie etwas früher beenden müsste. Das bis zu diesem Zeitpunkt sehr intensive Erwärmungsprogramm der Truppe hatte sich erledigt und Barni war sofort klar, was nun folgen würde. Und es kam wie es kommen musste. Er wurde zur „Zielscheibe“ unendlich vieler spitzfindiger Aussagen, die dann in Timos Aufschrei: „Barni! Soll ich dich etwa erschießen?!“ ihren Höhepunkt fanden.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass Barni einen riesen Anteil an dieser Niederlage hatte, denn, auf die „Hardware“ bezogen, konnten nur die Wenigsten, bis hin zu KEINEM, etwas mit dem Wort „Heuwender“ anfangen und so spielte die Truppe, zwar tiefgrübelnd, aber einen erschreckend schlechten Ball.
Und auch unser Gruppenspiel „Bäumchen-Wechsel-Dich“ brachte diesmal, das sonst so harmonisch aufspielende Team, etwas aus dem Takt.
Logische Konsequenz war die erste Auswärtsniederlage in der laufenden Spielzeit. Wie gewohnt, versiebten wir unsere Chancen. Die Gastgeber nutzen ihre Möglichkeiten und so stand es nach dem Abpfiff (80 min) 3:2 für die Camburger.
Allerdings gab es nach der Partie einen weiteren Wettkampf, welchen Marco, Roy, Nico und Anja gewannen.
Für unser Kommen „bestraften“ uns die Gastgeber mir Rosen-Bräu. Ich werde es NIEMALS verstehen, wie man diese Plärre konsumieren kann. Selbst kalt und in diesen „niedlichen“ kleinen Flaschen schmeckt das Gelumpe wie …einfach nur fürchterlich. Nachgespült wurde in der Schwarz-Roten-Ecke natürlich mit Schnaps. Ca. 300 Plastebecher, gefüllt mit Klarem Fusel, fanden ihre Abnehmer. Und so waren es dann die Camburger, die unsere verbliebenen Recken darüber informierten, dass sie nun doch bitte das Sportgelände verlassen möchten. DAS WAR DANN DER SIEG und die Revanche für die zu vor erlittene Schmach.

Und jetzt ALLE:
HEU – HEU – HEUWENDER!
HEU – HEU – HEUWENDER!
HEU – HEU – HEUWENDER!
HEU – HEU – HEUWENDER!
HEU – HEU – HEUWENDER!.....

 

Zwätzen: Sell- Timo Barich- Tauch- Nentwich- Hantsch- Bretschneider- Gollnick- Broda- Dietrich- Dinort- M. Barich.

Später: Scheitler- Vötgen- Hr. Peege

 

Tore: 0:1 Dietrich 1:2 Scheitler 

Freitag, 29.05.2015 – 18:30 Uhr

Alte Herren: ZWÄTZEN- Eintr. Eisenberg 3:3

 

Wie im letzten Jahr…

 

…denn auch da war der Endstand der gleiche ( die Wettquoten in Kuala Lumpur auf dieses Ergebnis lagen bei 16:12 Wong).

Schri Sell konnte (fast) pünktlich beginnen, beide Mannschaften mit Schiebchen ohne großen Aufreger in den Anfangsminuten, Eisenberg sehr ballsicher, das fiel schon auf. Apropos „fiel“, nach 12 min war es der Eisenberger Lässig, der selbiges sehr wörtlich nahm, PM in unserem Tor konnte sich ob solcher  Schwlben den ganzen Abend nicht mehr beruhigen. Also 11m und 0:1.

Die Angriffe des Hausherren wurden selten bis zum Schluss durchkombiniert, zwei drei Aktionen waren trotzdem ansehnlich mit Abschlüssen von Gollnick und Bretschneider.

Für die draußen ( Bank und Fenster) harrenden Experten war es dann doch relativ langweilig, es kam keine rechte Stimmung auf. Zwar hatte man sich den einen oder anderen herausgeguckt, über den man verbal herziehen wollte, aber leider wusste keiner, wer oder was „verbal“ ist. Wir einigten uns schlussendlich auf eine Gemüsesorte.

Zur Halbzeit also der Rückstand.

Die Herrlichen heute mit einer 7- Mann- Bank, alle kamen zum Einsatz.

Mit Beginn des zweiten Durchganges bekamen die schwarz/ weißen besseren Zugriff auf die Begegnung. Von hinten wurde schneller und genauer nach vorn gespielt und die Außenpositionen gehalten, so dass auch genügend Anspielpunkte vorhanden waren. Demzufolge kamen die Gäste hinten kaum noch heraus.

Nach 60 min hat der Gästekeeper gegen die „Granate“ von Bretschneider überhaupt keine Abwehrmöglichkeit. 1:1. Jetzt doch mal ein Angriff der Eisenfritzen, und den spielen sie überragend. Stäps lässt Tischendorf keine Chance (1:2 65.min). Und nur drei min später ist Lässig mit dem 1:3 erfolgreich. Ärgerlich, wir hatten deutlich mehr in das Spiel investiert. Aber egal, es geht immer weiter. 15 min vor dem Ende marschieren 155 cm pure Kraft durch das Mittelfeld bis in (oder an) den Strafraum und werden dort gestreckt. Klarer 11m findet Sells Uwe. Doch er hat nicht mit der Beharrlichkeit der konstrukiven Negation von HH im Eisenberger Dress gerechnet. Nach ca. 5min ( Achim hatte in der Zwischenzeit ein neues Fass Bier angesteckt) kam es dann entsprechend zur Ausführung. 2:3 (Timo Barich). Geht vielleicht doch noch was ? Zunächst aber wieder für die Holz/ Heideländer – Ralle kachelt den sympatischsten Gästespieler am heutigen Abend mal eben um. Der erneute  Pfiff des elfmetersüchtigen Schiris ertönt. Doch den stark geschossenen Strafstoß hechtet der Übeltäter aus dem linken Eck- Klasse !

Jetzt also doch noch mal Zwätzen, zwei Minuten bleiben uns auf der Uhr, und einen abgewehrten Ball stochert Dietrich über die Linie zum hochverdienten Ausgleich (3:3 88.min).

Kurz darauf ist Feierabend, und jener wurde (zu Recht) an den neuen Steh-bzw. Multifunktionstischen (lt. Bollski) noch lang.

 

Zwätzen: Mattern- Tasso Barich- Hr. Peege- Vötgen- Nentwich- Bretschneider- Vasold- Timo Barich- Scheitler- Gollnick - Dinort

Später noch: H. Müller- Tischendorf- Broda- Hantsch- Dietrich- Zillich

Tore: siehe oben

Rost: der General- Gotsch

Freitag, 22. 05.2015

SV Jena Zwätzen – Chemie Jena 0:1 (0:1)                                                   

 

Pillendreher ... Kettenkarussell

 

Was haben eigentlich die Pillendreher und ein Ketten-Karussell gemeinsam? Man(n), in dem Falle wir, dreht sich im Kreis, bis einem fast schlecht wird. Die Chemiker hatten sicher wieder den "Schüler–Experimentier-Kasten" im Gebrauch und sich somit eine entsprechende Mischung verabreicht. Da können die Eisenbahner von Lok Zwätzen noch so energisch Kohlen schleppen, der Dampf unter dem Kessel reichte zu Beginn nicht aus. Die erste viertel Stunde gehörte ganz klar den Gästen aber dank ihrem Unvermögen beim Abschluss und einer richtig Starken Leistung von Ralle, konnten sie den Ball nur einmal in den Maschen versenken. 

So langsam aber sicher sortierte sich das "Bahnpersonal", und die Lokisten hielten zu mindestens defensiv dagegen. Nach vorne ging leider wenig. Das lag zum einem an unserem mangelhaften Spielaufbau und zum anderen am guten Stellungsspiel des Gegners. Na ja, wenn man(n) auch 300 AH-Spiele auf dem Buckel hat, dann kann man das auch erwarten. Auch von uns an dieser Stelle:  Glückwunsch an Straußer!
Unsere einzige klare Torchance hatte Lutz. Leider schob er die Murmel am Tor vorbei.
Hälfte Zwei ist schnell erzählt. Keine Mannschaft konnte ein weiteres Tor erzielen, obwohl beide Teams Gelegenheiten besaßen. Unser „Lok-Führer“ NS hatte zwei relativ klare Möglichkeiten. Der Rest entsprang eher dem Zufall.
Somit war die erste Saisonniederlage im Grunde auch verdient. Jedenfalls in meinen Augen.

Jetzt kommen die Eis(en)berge(r) in den „Lok-Schuppen“. Da sollten wir den Kessel schon vorher unter Druck setzen und alle beweglichen Teile gut schmieren, denn nur so kann die Maschine auf Hochtouren laufen. 


Zwätzen: Mattern- Tasso Barich- Vötgen- Frießleben- Nentwich- Hantsch -Timo Barich- Gollnick- Scheitler- Dietrich- Brandt.

Später: Tischendorf-Burghardt- Vasold

Tore: 

Freitag, 08. 05.2015

SV Jena Zwätzen – Steudnitz 4:1 (2:0)                                                   

 

Steudnitz,Bier

und Schweine-Keule

 

 Die „Krabbel-Gruppe“ unseres Gegners aus Steudnitz nutze den Bahnstreik zur Gleisbettvermessung. Ich glaube ja, dass die „Bande“ bereits am Mittwoch loswanderte um pünktlich in Zwätzen gegen die Pille zu treten. Den Weg konnten sie ja nicht verfehlen und so ging es 18.00 Uhr auf Platz Eins um Ruhm und Ehre.

Die Grün-Weißen bedienten sich natürlich wieder bei ihren „A-Junioren“ und konnten somit ihren Altersdurchschnitt auf 21,34567 drücken. Dem konterten wir mit gefühlten 500 Jahren Fußballerfahrung und gewannen die Partie mit 4:1.
Und anders als auf den Sportfeldern der weiten Welt, brennen die Ultras der AH keine Bengalos ab oder werfen mit Rauchbomben um sich. Unsere Jungs sind einen Schritt weiter. Hier wird kurzerhand eine Schweinskeule am Spieß befestigt und während des Spieles über Eichenholz zum Verzehr zubereitet.

Nun ja, entweder es riecht in Zwätzen nach dem Klärwerk, der Bäckerei oder eben nach gegrillter Schweinskeule. Jedenfalls zog der Duft des Fleisches auch über den grünen Rasen. Tommi gab sich aber auch die größte Mühe, damit jeder schon auf dem Platz Appetit bekam. Hunger und Durst … und wir bearbeiten den Gegner und traben über das heilige Grün.
Na ja, irgendwann war Schluss und es ging los. Fütterung auf hohem Niveau. Unserer „Sternekoch“ schnitt mit seinem 100 Dollar Messer feinste Scheiben mundgerecht. Gereicht wurde noch Zaziki. Besser können den die Griechen bestimmt auch nicht machen. Lecker!!! Tommi, ich freu mich schon auf das nächste Mal.  Zur Verdauung wurden neben dem üblichen Gerstensaft auch edle Tropfen gereicht. Es war wieder ein grandioser Abend!! 


Zwätzen: Mattern- Tasso Barich- Vötgen- Tauch- Nentwich- Hantsch -Timo Barich- Gollnick- Hr.Peege-     Brandt- Vasold.

Später: Göder-Eberhardt- Obst- Scheitler- Bretschneider- Burghardt

 

Tore: 

Freitag, 24.04.2015

SV Jena Zwätzen – SV Buttstädt 5:4 (1:2)                                                   

 

Kaffee, Capuccino und ne lecker Bockwurscht...

 

 ... so stellte es jedenfalls A. Eckelt gegen 20.05 Uhr fest.

Alarm im Vorfeld der Begegnung. Gleich vier Spieler mussten aufgrund von Krankheit und Verletzung  bei uns passen. So blieben noch 12 Kollegen übrig, die ausgerechnet gegen Buttstädt ran mussten, die vor Wochenfrist keinen geringeren als Branchenprimus Jenapharm mit 4:0 abfetteten. Nach 6 min verwundertes Augenreiben bei den Experten am „ Fenster“, namentlich Schramm, Ackermann ( Geburtstag), M. Barich. Den gut getimten Scheitlerpass in die Spitze schiebt der Maurermeister eiskalt in die lange Ecke – 1:0. Buttstädt macht das Spiel, keine Frage und drückt uns gewaltig hinten rein. Minute 21, die nächste Gelegenheit tatsächlich wieder für die schwarzen Kicker aus Jenas Norden. Wiederholungstäter Dinort, der Mann ohne Kopf(haar).Pfosten, schade.

Jetzt sind aber wieder die gelb ?? gekleideten Blau- weißen aus der Pferdemarktmetropole am Galoppieren. Und prompt erzielen Sie den Ausgleich, der im übrigen ( das kann ja mal so sagen), sauber herausgespielt ist. Übeltäter ist der allseits bekannte Gunter aus Jena-Ost. Na ja, muss ja weiter gehen. Und es geht weiter. Die „ Bösen“ legen nach, und gehen in der 38. Min ( ein streitsüchtiger Fenstersteher beharrt auf der 40. Min) mit 2:1 in Führung.

Auf der Zwätzener Bank ist irgendwie überhaupt keine Stimmung. Mädels, ihr sollt eure Männer anfeuern, und euch nicht in unnützen Gesprächen über das durchschnittliche Wachstum von Gladiolen ablenken lassen !

Jetzt sind die „ Guten“ wieder dran. Dietrich setzt sich an der Strafraumkante vorbildlich durch, doch sein Schlenzer landet erneut am Aluminium.

Schiri Sell pfeift pünktlich zur Halbzeit .

Kurz nach dem Wechsel fragt Elke Isserstedt nach dem Ergebnis

( scheinheilig), gibt sich aber mit der Antwort auch nicht zufrieden. Kein Interesse bei der holden Weiblichkeit an diesem Abend !!!

Zurück auf den Platz , der feine Herr Frießleben ist auch schon vor Ort und will mittun. Aber erstmal passiert hüben wie drüben nichts Erwähnenswertes. Wir schreiben die 55. Spielminuten : RT23, genannt Valujew, zieht aus 18 m einfach mal ab, doch knappt  sein Schuss um Haaresbreite vorbei. Drei Minuten später die große Gelegenheit für den Gastgeber, einen zweifelhaften Handelfmeter zum Ausgleich zu vollstrecken. Timo Barich netzt ein -  2:2 ( 58.min). Doch fast im direkten Gegenzug ebenfalls ein 11 m für die Gäste , ebenfalls nach Handspiel. Keine Chance für PM1, und somit die erneute Führung für die spielstarken Gäste. 2:3 (61. Min). Nico will mal was im Alleingang versuchen, wird aber abgeblockt.

Zwätzen will mehr ( ggrrrrr). Saubere Flanke von der rechten  Seite durch den den Leichtmetallgeschäftsführer. In der Mitte wuchtet sich der Kahlkopf aus der verbotenen Stadt in den halbhohen Pass und erzielt mit seiner Platte den erneuten Ausgleich 3:3 ( 72. Min). Jetzt geht noch mehr, oder ? Ja , in der Tat, der nächste Angriff bringt die Rossonegri in Front, im Nachsetzen schiebt Frießleben zur Führung für die „ Herrlichen“ ein. 4:3 (73. Min).

Haben wir das Spiel wieder gedreht? Nein, Die Buttschen kommen zurück, erneuter Strafstoß, den die Gäste zum Ausgleich verwandeln (4:4) 75. Min.

Hin und her wogt das Spiel , jetzt sind wieder wir dran, der Kunitzer Gastspieler am heutigen Tag ist zur Stelle, eben noch in Paris, aber jetzt am richtigen Fleck. 5:4 (81. Min).

Die letzten Minuten laufen, Buttstädt macht Druck, und will den erneuten Ausgleich. Der Abwehrverbund der Gastgeber steht aber recht solide, richtige Chancen kommen nicht zu Stande für die Butten. Ein letzter Angriff, toll herausgespielt durch die Gelben, aber Mattern ist auf dem Posten und wehrt ab. Kurz darauf ist Feierabend, Ein richtiges Klassespiel zwischen beiden alten Herrenmannschaften.

Respekt für die Spieler, die hier mitgewirkt haben.

 

Zwätzen: Mattern- Timo Barich- Tauch – Göder- Hantsch – Tischendorf- Scheitler – Gollnick – Eberhardt- Dietrich- Dinort.

Später: Tasso Barich- Frießleben- Broda- F. Müller

Tore: 1:0 Dinort- 1:1 -  1:2 -2:2 Timo Barich (11 m)- 2:3 (11 m) 3:3 Dinort- 4:3 Frießleben- 4:4 (11 m) -5:4 F. Müller

 

Auf der Frauenbank: A. Schramm, B. Mattern, Anja, A. Broda

Experten: R. Schramm, Ackermann, M. Barich, H. Barich, H. + M. Pein

Rost: Broda, D.E.

Unentschuldigt gefehlt: Gotsch, Meyer, Bretschneider

Schiri: Sell (ohne Fehl und Tadel)

Freitag, 17.04.2015  -18.30 Uhr

Alte Herren WS

SV Jena- Zwätzen –

SV Schmölln 2:2 (2:1)

 

 

Unterhaltsame Knödelei am Freitag abend…

 

…mit abschließender Geburtstagsfeier von UH4.

Pünktlich ( wie übrigens immer ) kamen die Gäste aus der Knopfstadt im Jenaer Norden an.

So wünscht man sich das.

Deswegen ging es auch gleich los, das Kräftemessen der beiden Truppen, welche einen regen Zuschauerzuspruch verzeichneten.

Der Gastgeber begann wie die FW und setzte mit sehr offensivem Pressing die Sprottestädter unter Druck. Lohn dieser zeitigen Bemühungen war die 1:0 Führung in min 8 durch den Laasaner Jung, der gedankenschnell den 20m- Hammer Timo Barichs, der am Querbalken anklopfte, im Nachsetzen abstaubte. Gleich weiter, viel Druck und schnelles Spiel über die Außenbahnen bringen uns mehrere gute Chanchen. Den schönsten Spielzug in der kompletten Begegnung über die rechte Seite verwertet erneut Dinort, der die Eingabe Scheitlers zum 2:0 einschiebt (15.min).

Die zahlreichen sogenannten „Verletzten“, die vor Achims Fenster das Spiel verfolgten (warum wohl ?), hatten somit genügend Stoff, um sich in sinnfreien Unterhaltungen gegenseitig die Taschen vollzuhauen. Einer bemerkte beispielsweise, dass den Schmöllnern heute eine 2:0 Klatsche droht, wohingegen ein anderer sich darüber Gedanken machte, wie der (sehr starke) TW der Gäste mit Brille spielen kann, das wäre doch sehr gefährlich. Ein dritter stellte aber fest, dass hier keine Brille, sondern nur ein 3D- Tattoo einer Brille zum Einsatz kommt. Einigkeit bestand bei allen aber darin, dass es höchste Zeit ist, weitere Bierse zu ordern, damit auch Achim in‘s Schwitzen kommt. Gesagt- getan und somit Zisch- Klack- und weg ! Zurück zum Spiel, zwei weitere Großchancen werden vom Hausherrn verdaddelt und Schmölln wird jetzt auch offensiv aktiv. Nachdem unser Keeper PM1 mit Zöpfchen (süß) zweimal stark pariert, ist er beim 2:1 Anschlusstreffer in der 41.min machtlos.

Insgesamt stehen wir defensiv nicht so sicher wie gegen Kraftsdorf vor einer Woche, außer RAT2, aber der hat ja auch neue Hüften.

Halbzeit- und neue Spieler rein. Die an der Schenke Stehenden wunderten sich, was wir für einen großen Kader haben. Dass dieser Kader unmittelbar darauf zum Kater wurde, versteht sich selbst. Der Brandmeister hatte einen guten Tag erwischt.

Nach dem Seitenwechsel ein verändertes Spiel, das sich jetzt vorzugsweise im Mittelfeld „austobte“.

Tormöglichkeiten waren rar gesät, um das mal im Gärtnerjargon auszudrücken.

Der 18m- Schuss von SG8 landet erneut am Alurahmen des Gehäuses.

Nach einer Ecke für uns kontern die Gäste über ihren besten Mann, Hußner blitzschnell, unser Rechtsverteidiger ohne Vornamen sieht nicht gut aus und auch MV5 lässt seinen Gegenspieler laufen, so dass jener ohne Mühe den Ausgleich erzielt. 2:2- 68.min.

Im weiteren Verlauf ergeben sich für beide AHV noch Möglichkeiten, um den Siegtreffer zu erzielen, aber am heutigen Abend sollte es bei der 2:2 Klatsche bleiben.

Danach hatte ja UH4 anlässlich seines 50. GT geladen und trotz der rapide sinkenden Temperaturen harrten viele noch lange aus, um den Sportfreund bei der Vernichtung von BW , Bier und Willi zu unterstützen.  Hier zeigten einige ihre wahren Qualitäten- Respekt.

Danke für die Einladung, Uli.

 

Zwätzen: Mattern- Tasso Barich- Vötgen- Tauch- Nentwich- Hantsch -Timo Barich- Gollnick- Scheitler- Dietrich- Dinort.

Später: Tischendorf-Broda- J. Zillich- Hr. Peege- Vasold

Tore: 1:0 Dinort (8.min) 2:0 Dinort (15.min) 2:1 (41.min) 2:2 (68.min)

Schiri: Sell

Zuschauer auf der Bank: B. Mattern, A. Schramm, I.und J. Lorbeer

Zuschauer am Kneipenfenster, sogenannte Plaudertaschen: M. Barich, Brandt, Gotsch, Bretschneider, Schramm, Meyer, Schwarz, Rita & Andi

 

Text: MB

10.04.15 / 18.30 Uhr
SV Jena-Zwätzen -

Kraftsdorfer SV 1:0 (1:0)

 

Magerkost zu Saisonbeginn...

 

…dass am Ende ein Sieg zu Buche stand, war der einzige Lichtblick in einer sonst eher trüben Begegnung gegen ebenfalls schwache Gäste. Im Normalfall findet man nach den Spielen gegen die Holzländer immer sechs oder sieben gefallene Tore auf dem Spielbericht. Doch davon waren an einem warmen Frühlingsabend beide Mannschaften weit entfernt.

Unsere Männer zwar über die gesamte Spielzeit das dominante Team und ab und an auch mit guten Chancen, aber insgesamt gesehen war das alles zu langsam, zu vorhersehbar und damit von den tief stehenden Gästen leicht zu verteidigen. Im ersten Durchgang verpuffte vieles im Mittelfeld und die dauerhaften hohen Flanken auf Brandt waren mit Sicherheit nicht das Allheilmittel. Man hätte sich gewünscht, dass auch mal flach und direkt aus dem Mittelfeld bis nach vorn kombiniert wird.

Trotzdem gehen wir durch den Brandt- Kopfball in der 41.min nach guter Flanke von Timo Barich mit 1:0 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel kommt zeitweise etwas mehr Schwung in die Angriffe, aber Unaufmerksamkeiten und leichte Abspielfehler verhindern, dass richtig gute Chancen entstehen. So bleibt als Zählbares der 18m- Schuss von Dietrich, der knapp vorbeifliegt.

Auf der anderen Seite steht der Abwehrverbund gegen anfangs flinke, aber später abbauende Kraftsdorfer über 90 min bis auf eine Ausnahme sehr sicher. Beide Zwätzener Keeper haben einen eher ruhigen Abend.

So plätschert es also so lange dahin, bis (endlich) Schluss ist. In einer fairen Partie hat Schiri Sell nur wenig zu beanstanden.

Die Erkenntnis, dass man zulegen muss, um nächste Woche gegen die Sprottestädter aus Schmölln zu bestehen, braucht man niemandem zu erklären, denn das wissen alle selbst. Dass man auch zulegen kann, davon bin ich überzeugt.

Nach der spielerischen Reifeprüfung nutzten etliche Kollegen das schöne Wetter, um noch sehr lange fachzusimpeln ( grrrrrrr). Bei gut gekühlten Getränken aus Bernds Keller und Bratwürsten von Schmidt fiel das auch leicht.

Ein nachträglicher Glückwunsch geht von allen Zwätzener Fußballern an den Sportkameraden Hantsch, der kürzlich seinen

50. Geburtstag feierte.

 

Zwätzen: Tischendorf- Tasso Barich- Nentwich- Tauch- Vötgen- Bretschneider- Hantsch- Timo Barich- Gollnick- Dinort- Brandt

Später noch: Mattern- Frießleben- Dietrich- Eberhardt

Ohne Einsatz und somit unnütz: Obst- Hr. Peege- M.Barich- Broda- Vasold

Basketball- Hooligan: Gotsch

Dukla Prag: Scheitler

außerdem: Schramm (2), B. Mattern, A. Broda, Kerstin S.,

J. Meyer

Rost: Grünewald, Vasold  Getränke: Vasold  Handy verloren: Vasold

 

Text: MB

Steinbach am Wald 2015

 

Alle Jahre wieder fährt die AH-Meute nach Steinbach am Wald um dort den „Rohdiamanten“ für die anstehende Saison den Feinschliff zu verleihen. Und ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass die Truppe nun in den schrillsten Farben schimmert und bereit, ist ihre gewonnene Härte am Gegner zu testen. Die Politur wird in den nächsten Tage noch aufgetragen und dann kann es schon losgehen.
Apropos „Losgehen“, los ging es für Barni und mich am Donnerstag gegen 16.15 Uhr. Den "Gefahrguttransport" über nahm Nico. Als  Chauffeur und Entertainer einfach tadellos.
Im Domizil angekommen erstmal ein lautes „Hallo“ und schon war die erste „Trainings-Einheit“ eröffnet: "Flasche öffnen und ab …"
Die Info „Kein Zimmer mehr frei!“ endete mit „Na dann PROST!“ Barni`s Mut in ALLE EHREN aber ausgerechnet mit Roy und Nico sich das Zimmer zu teilen …!? Schon am nächsten Morgen ergriff er die Flucht und suchte sich eine andere Oase.
Der Donnerstagabend verlief jedenfalls gewohnt harmonisch. Der ein oder andere gute Tropfen lief den Hals hinab und benebelte die Sinne. Gute Voraussetzungen um dann Freitag ordentlich gegen die Pille zu ballern.
Start sollte 09.30 Uhr sein. Der „Gliederbus“ wartete pünktlich auf die wertvolle Fracht gestandener Athleten.  Im Führerhaus, durfte neben dem „Busfahrer“ Mario nur noch Tasso und später Horst Platz nehmen. Die beiden als Verkehrslotsen eingeteilten Jungs schienen allerdings wenig Interesse an dieser Aufgabe zu haben. Zu AC/DC konnte ich immer nur die Wackel-Dackel-Köppe sehen, sonst NIX. Im Inneren des „Gliederbusses“ ging es schon hoch her. Eine Verbal-schlacht vom Feinsten! Alkohol-begründete Aussetzer ließen nur GUTES erahnen! Man(n) freute sich auf ein gepflegtes Tä-Ta-Tä und ohne große Vorwarnung ging es dann zur Sache. Die Leibchen-Bande war ganz klar besser und verlor mit 10:3. So ungerecht kann Fußball sein!  Auf der Heim-Tour wurden Rachepläne geschmiedet und diese auch dem Gegner verraten.
Zum Mittag verdrückte der ein oder andere Sportfreund rund 1000 weiße Klöße und die ANDEREN Buchstabensuppe aus lauter i`s. Komisch, denn in Wirklichkeit gab es Reis und ….. keine Ahnung was!
Dann Siesta und mein Versuch neben Herrn Pege zur Ruhe zu kommen, glich einem Fiasko. Unrhythmisches Schnarchen mit der Tendenz zur völligen Atemlosigkeit trieb mir die Sorgenfalten auf die Stirn, denn was bitte soll das dann erst in der Nacht werden!? Und ja es wurde schlimmer!!

Teil 2

Pünktlich 14.30 Uhr rollte der „Schwerlasttransporter“ Richtung Schlachtfeld. Jetzt auch mit an Bord die Spätankömmlinge Vetto (wie auch immer man ihn schreibt), Franklin und Puzzleschuh-Ulli. Vetto und PSU hatten das Pech und zogen „BUNT“. Franklin hingegen ahnte schon, dass er zu den „Glücklichen“ gehören würde. Die „Gelben“ gewannen das Spiel mit 5:2 oder so …. Darum ging es aber eigentlich nicht, denn viel wichtiger war den „Schöngeistern“ beider Teams die Klärung zum Thema: „Was ist Future II?“. Diese Diskussion begann bereits schon beim Mittagessen und wurde nun weitergeführt und ausdiskutiert. TÜV-Peter und meine Wenigkeit legten großen Wert auf das Wörtchen „HABEN“, welches Tasso vehement ablehnte. Das eigentliche Wortspiel werde ich hier aus gewissen Gründen nicht zitieren. Bei Interesse könnt ihr ja nachfragen und wer am Ende nun Recht hatte ist bis jetzt auch noch nicht wirklich geklärt, denn ein weitere Vorfall brachte dann das Fass zum überlaufen. „3:3, Jungs wir sind in Überzahl!“ kreiert von unserem Barkeeper stürzte nun die beiden Truppenteile in tiefe Betroffenheit. Geweckt durch Marios „Mann, du hattest doch genügen SPIEL-AN-STATIONEN“ rüttelten beide Teams noch mal an den Ketten und hatten sich damit auch das Abendbrot mehr als verdient! Und das hatte es in sich! Kroketten und Pommes … ok, datt geht. Dazu gab es dann allerlei Schmankerln aus der Fritteuse mit einer Zentimeter dicken Panade. Und in Oberfranken eine panierte Haxe in heißen Öl gebadet gleicht ja wohl einer Straftat!!
Nur gut, dass unser „Schweizer“ wieder am Start war. Zille hatte wieder eine sehr wohlschmeckende Auswahl an Käse mitgebracht und verköstigte uns am späteren Abend. Auch Käsefondue stand auf der Karte. Weltklasse! Über das vorherige Eintauchen in den Kirschschnaps lässt sich natürlich streiten! Jedenfalls war es wieder ein absoluter Gaumenschmaus!
An der zeitgleich laufenden Weinverkostung beteiligte ich mich nicht, denn auf diesem Gebiet bin ich ein völliger Banause. „Rotwein muss aus dem Kühlschrank kommen!“ es folgte die üblichen Reaktionen. Stillschweigen und Kopfschütteln!
Den Kulturellen Part übernahm Herr Pege, der mit einem halben Orchester anreiste. PEGE Unplugged in der Raucherlounge. Bei Gotschie trieb das den Puls in die Höhe, was wiederrum mit einem kühlen Pils  gekontert wurde.

Gegen 23.00 Uhr begann meine Spielvorbereitung für den entscheidenden Tag und die wirklich wichtige Schlacht!


Teil 3


Und es lief wieder ALLES wie gehabt! Unser Gegner ließ sich durch unseren nicht vorhandenen Tatendrang tief beeindrucken, der teils noch angetrunkene Kader der „Gelben“ übertraf sich gegenseitig im Wettkampf „Wer bewegt sich am wenigsten?“
Für das wirklich große Kino sorgten allerdings unsere „Barbie“ und Tommi. Sie führten in ein kleines Theaterstück auf. Titel: „Zwei Kegelrobben suhlen sich im Schlamm“. Köstliche Unterhaltung nur leider zu kurz!!
Das Tempo zog zum Ende der Partie noch einmal an und das bessere Ende hatten dann wieder die „Bunten“. Grund war dafür der plötzliche „Anfall“ von Nico. „Ihr immer mit eurem HIHI! Könnt ihr nicht mal HOHO machen!?“. Barni und mich brachte das aus dem nicht vorhandenen Tritt und so war die Niederlage nur logische Konsequenz.
 
Zum Mittagessen gab es dann Spaghetti Bolognese, Hefeweizen und eine Mütze voll Schlaf. Der geschundene Körper erhielt noch ein paar Streicheleinheiten um dann im letzten und entscheidenden Spiel noch einmal zu Hochform aufzulaufen.
Schon bei der Fahrt zum Schlachtfeld konnte man(n) die Anspannung förmlich riechen. Es lag eine unglaubliche Aggressivität in der Luft. Beide Teams bis in die Haarspitzen motiviert. Einziger Unterschied, waren die Schweißperlen unserer Gegner auf Stirn. Ich bin immer noch der Meinung, dass sie unsagbare Angst hatten. Wie sich herausstellen sollte zu Recht.  Nach gefühlten 3 Stunden Spielzeit stand es 5:3 für die „Gelben“. Laut Tasso war damit der Bann des ewigen „gelben“ Verlierers auch gebrochen. Die zahlreich angereisten Fans trugen ihre Helden auf den Schultern vom Platz.

Fazit:
Grandioses Trainingslager in Steinbach am Wald! Auf das nächste Jahr! Prost ihr Säcke!! Und nicht vergessen: Macht immer den Deckel auf die KANNE!

 

Anwesende AH: Tasso, Marco, Kanne, Herr Pege, Tommi (Saunachef), Raik (Getränkekombinat), Mario (Gliederbusfahrer), Bernd (Barkeeper), Zille (Käselieferant), Gotschie (Wachhund), Dirk E. (Pillendreher), Jens, Barni, Golle, Franklin, Ulli, Roy, Nico, Roberto (Fan), Vetto, Peter (TÜV), 


-ENDE-